Beiträge von KoLa483

    Bei der Demontage würde mich interessieren, ob du die M soöglichkeit sehen würdest, das demontierbare Teil der Axiallagerung (Lagerhalbbock) so umzuarbeiten, das eine 2 volle Lagerschale Platz finden würde?

    Ich werde mir das mal anschauen. Das wird aber noch etwas dauern, bis ich alles zerlegt habe. Ganz viel Zeit habe ich dafür leider nicht.

    Ich melde mich nochmal, wenn ich weiter bin.

    Hallo,


    ich habe gehofft, dass durch meine Pflege und behutsame Fahrweise (10.000 km Ölwechsel, Warmfahren/Kaltfahren, kein niedertouriges Rumeiern) dieser Tag nicht kommen wird. Doch nun hat sich am Dienstag, den 11. August, mein Motor (F12SHR, 107 kW) 200 m nach Start mit einer blinkenden Ölkontrollleuchte und der Warnmeldung „Öldruck niedrig! Motor sofort abstellen!“ begrüßt.

    Öl wurde vor ca. 1600 km gewechselt (Ravenol DXG 5W-30; Dexos1 Gen3 Spezifikation), nun abgelassen: Keine großartige Menge an Späne zu erkennen. Ich habe es mir dann nicht nehmen lassen das Axialspiel der Kurbelwelle zu prüfen. Also große Brechstange an die Riemenscheibe Kurbelwelle und diese an den Motor gedrückt. Das sah schon nicht gut aus. Eine zweite Person hat die Kupplung getreten: Das Spiel ist definitiv viel zu groß.


    Heute hatte ich Zeit, mit einem Kollegen zusammen, die Ölwanne zu demontieren, da kam uns schon der zerrissene Ölpumpenriemen entgegen. In der Ölwanne fanden wir zwei große Metallklumpen, die wie abgerissenes Lagermaterial, welches nochmal irgendwo zerdrückt wurde, aussahen. An der Schottwand unter der Kurbelwelle, war bei einer Durchlassöffnung Kratzspuren zu sehen, als sei eines der Brocken mit hoher Geschwindigkeit dort gegen geprallt. Ich vermute also ganz stark, dass sich das Kurbelwellenhauptlager zerlegt hat. Kolben, Pleuel, Pleuellager sahen über einem Endoskop gut aus, nur an die Stelle vom Hauptlager kam ich nicht ran. Der Steuerzahnriemen sah mit 64500 km Laufleistung auch gut aus, ebenso wie der Ölpumpenriemen, bis auf die Tatsache, dass dieser zerrissen ist. Das Antriebszahnriemenrad der Ölpumpe wies an einigen Zähnen Schlagspuren auf, vermutlich durch eines der beiden Klumpen, die dann letztendlich den Riemen zerrissen haben. Die Ölpumpe haben wir zerlegt: Auch in Ordnung. Im Ölsieb befanden sich Metallspäne.

    Ich nehme mir meinen Motor nun als Projekt an, diesen Instand zu setzen. Werkzeuge, Unterlagen und Arbeitsplatz sind dafür vorhanden.


    Wenn jemand noch Informationen über den GM (E-Turbo Engine) 1,2 Ltr. 3-Zylinder DI-Turbo (F12SHx „LIH“) benötigt oder Fragen hat, stehe ich gerne zu Verfügung.


    Mit freundlichen Grüßen.

    Ganz genau, Astra K 1,2l Turbo Facelift 145 PS und Schaltgetriebe BJ 2020. Das Frage ich mich auch, der Opel-Händler wo ich das Auto gekauft habe hat mir gesagt das der Motor einen in Öl laufenden Zahnriemen hat. Motorcode habe ich jetzt nicht im Kopf, was der 1,2l Turbo mit 145PS hat.

    Hallo,

    der 1.2l Turbo 3-Zylinder im Facelift hat den Motorcode (RPO) „LIH“ und heißt „F12SHR“. Und wie die anderen schon richtig beantwortet haben, einen (Steuer-) Zahnriemen im Öl.

    Der mit 110 PS heißt „F12SHL“ und mit 130 PS „F12SHT“


    Kurz zu meinem:

    Fahrzeug mit erstem Motor, Erstzulassung 11/19, hat nun rund 54.000 km Laufleistung. 3-Zylinder-typisches Ruckeln im Leerlauf mit hörbarem Rasseln des Wastegategestänge (Turbolader). Axialspiel Kurbelwelle noch nicht gemessen – ehrlich gesagt traue ich mich das nicht, sozusagen Angst vor der Wahrheit. :'D

    Was mich wundert ist, dass hier von Wastegategestänge etc. geschrieben wird. Entweder ist das ganz tief im Motorraum versteckt oder Opel hat den Lader geändert. Ich sehe nur einen elektrischen Stellmotor oder sowas ähnliches.

    Das Wastegategestänge sitzt auf der Abgasseite vom Turbolader und geht runter an eine Unterdruckdose. Sieht man am besten, wenn man unter dem Fahrzeug steht, idealerweise das Fahrzeug auf der Bühne, und dann das Abgasrohr zum Kat./OPF-Paket hoch verfolgt.

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    Bildquelle: https://www.motorteiledirekt.d…o-68-f12shr-lih-55514781/

    Hallo eichhofener,


    1. Dein Astra K 1.5 CRDI hat eine Kunststoffölwanne und diese ist mit einem Kunststoffstopfen mit Innenvierkant verschlossen (Teile-Nr.: 55 512 789). Dieser hat kein Gewinde, weil es ein Bajonettverschluss ist.


    2. Das Fahrzeug hat einen Ölfiltereinsatz und kann und muss auch nicht vor Einbau befüllt werden.


    3. Das richtige Öl wäre SAE 0W-20 OV0401547 (-A20) [Spezifikation ACEA C5, API SP & RC]


    4. Der RPO-Motorcode ist für alle 3-Zylinder Diesel mit 1,5 l Hubraum „LXD“ aber der Motorname für die 105 PS (77 kW) lautet „F15DVC“, der für die 122 PS (90 kW) „F15DVH“.


    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. Viel Freude noch mit deinem Astra!

    Eine Ersatzfeder zu bekommen ist denkbar unmöglich – behaupte ich mal.

    Dann kann man nur einen zweiten/dritten (billigen) Schlüssel kaufen und die Feder umtauschen: vom Neuen in den Alten umbauen.

    Hallo,

    ich wollte mich zu dem Thema mal Melden, da ich erst jetzt Mitglied in diesem Forum bin.


    Ende August (2024) ist die Motorkontrollleuchte das erste Mal bei meinem angegangen auch mit dem Hinweis „Motorleistung reduziert“. Ich war da gerade auf einer Landstraße unterwegs: 90 km/h, 6. Gang, eine kleine Sanddüne hochgefahren und dabei aufs Gas getreten, weil ich wieder auf die erlaubten 100 km/h wollte. Im nächsten Dorf bin dann rechts ran, habe unter die Haube geschaut, ob noch alles dran ist. Dann den Motor aus, eine Minute gewartet, dann wieder an und wieder zurück nach Hause. Auf dem Rückweg war der Notlauf wohl wieder raus, der Turbo sprang wieder an, MKL blieb an.


    Ich habe das Fahrzeug zur Fachwerkstatt (FOH) gebracht und das Problem geschildert. Zwei Tage später durfte ich den wieder abholen, ein Ventil vom Turbolader wurde ersetzt. Die Reparatur habe ich mir schriftlich, in Form einer Kopie des Auftrags, geben lassen.

    Dort ist gelistet:

    Bypass Magnetventil Turbolader ersetzen (logischerweise nach einer Diagnose), das Ventil (55599948) und ein Softwareupdate fürs Motorsteuergerät.


    Da zu diesem Zeitpunkt es noch nicht mal ein Jahr her gewesen war, als ich dieses Auto dort gekauft habe, wurde es auf Garantie repariert und ich musste nichts Zahlen.

    Als das Problem auftrat, hatte ich gerade 41.000 km Laufleistung „geschafft“. Laut Serviceheft wurde auch von den beiden Vorbesitzern regelmäßig und zeitig Inspektion/Service durchgeführt.


    Seit dem läuft der kleine Turbo-Dreizylinder-Motor mit dem neuen Ventil wieder gut. Und ich achte auch darauf nicht mehr mit zu geringer Drehzahl im hohen Gang aufs Gaspedal zu treten.


    Ich hoffe meine kleine Erfahrung hilft etwas dieses Thema zum 1.2-l-3-Zylinder mit reduzierter Motorleistung, zu verstehen.