Motorschaden nach 2 Jahren

  • Hallo Ihr Lieben,


    mein 2 Jahre alter Opel Astra Sports Tourer (1,4er, 125 PS, 58.000 km) hat nun 2 Monate nach der Garantie einen Motorschaden erlitten :(


    Das ganze fing so an, dass letzte Woche die Fehlermeldung "Fehler, Fahrzeug demnächst warten" im Display erschien. Bin direkt in die Opel-Werkstatt gefahren, die den Fehlerspeicher ausgelesen haben. U.a. wurde folgender Fehler gefunden: "Magnetventil, Motoröldruckregelung klemmt in Position AUS". Laut Opel-Werkstatt muss eine neue Ölpumpe eingebaut werden... Dies wurde dann auch getan und ein Kulanzantrag wurde gestellt. 80% übernimmt Opel.


    Ich bekam mein Auto wieder und 1 Tag später auf der Schnellstraße leuchteten auf einmal die Abgaswarnleuchte und das ESP-Zeichen und ich konnte kein Gas mehr geben. Schaffte es noch von der Schnellstraße runter und dann blieb mein Auto stehen und musste abgeschleppt werden. Die tolle Diagnose dann aus der Opel-Werkstatt lautete: MOTORSCHADEN!!! Auch hierfür soll nun ein Kulanzantrag gestellt werden. Die Werkstatt signalisierte mir eine Übernahme von Opel von 70%-80% der Kosten.


    Meine Fragen nun an Euch:


    1. Wem ist das Thema "Ölpumpe" bekannt? Aus internen Opel-Kreisen (Whistleblower; MA aus der Entwicklung) habe ich erfahren, dass dieses Problem Opel durchaus bekannt sei und Opel vorgibt, neben der Ölpumpe AUCH den Schalter sowie die Kabel zu tauschen (was meine Werkstatt im Übrigen NICHT getan hat).
    2. Wer kann was zu dem Motorschaden sagen? Ebenfalls aus internen Kreisen habe ich erfahren, dass auch dieses Problem Opel bekannt sei! Die Motoren von GM seien fehlerhaft und hätten Probleme. Gemacht wird aber NICHTS und ich als Kunde/Käufer werde doch regelrecht vera***!
    3. Wer kann mir Hilfe zum Thema Kulanzantrag geben? Ich möchte eine 100%ige Kostenübernahme für den Tausch der Ölpumpe sowie für den neuen Motor bekommen. Was muss ich hierfür tun? Ich möchte gerne jemanden direkt aus dem Werk von Opel in Rüsselsheim greifen können, der diese Kulanz-/Garantieanträge bearbeitet. Doch bei der Kundenhotline (KIC) erreicht man lediglich gebrochen deutsch sprechende Menschen, die irgendwo in Portugal oder Rumänien sitzen... Hat jemand nützliche Tipps?



    Ich danke Euch für Euer Feedback!

  • Hi und herzlichen Willkommen,


    wenn du die INSP bei Opel gemacht hast und auch immer zum richtigen Zeitpunkt, sollte die Kulanz höher ausfallen.
    Sollte also wirklich nur 70-80 % rauskommen und du hast eine Rechtschutz, dann würde ich den Weg zum Anwalt suchen!!


    Hier gibt es sehr viel Material zum lesen für dich, über den "besten Motor" den Opel je gebaut hat!


    VG

  • Mein Opel Astra Baujahr 03/2016 hat am Freitag ähnliches Problem aufgezeit. Die Werkstatt sprach von Zylinderkopfdichtung und später von kompletten Austausch des Motors. Garantie ist im März abgelaufen, daher ein Antrag auf Kulanz. Dieser wurde heute abgelehnt, auch eine persönliche Nachfrage bei der Kundenhotline hat keine Wende gebracht. Grund der Ablehnung: fehlende Inspektion im ersten Jahr! Wir haben das Auto mit 14km im Oktober 2016 erworben. Das Auto stand 6 Monate im Ausstellungsraum und bei Übergabe wurde eine kleine Inspektion/ Übergabeinspektion durchgeführt. Das erkennt Opel aber nicht an. Unser Inspektion fand im August 2017 statt.
    Wenn ich jetzt lese, dass doch einige andere ähnliche Probleme mit dem Motor vom Baujahr 2016 haben, vermute ich ein vertuschen eines Fehlers!!!! Das Auto hat gerade 30.000km gelaufen und wird pfleglich behandelt! Da geht doch kein Motor von kaputt! Vielleicht melden sich noch mehr Geschädigte!?

  • 70% Kostenübernahme sind für einen Kulanzfall im ersten Vierteljahr nach Garantieende die Regel und so von Opel vorgeschrieben. Deine gewünschten 100% kannst du nur bekommen, wenn du irgendwie nachweisen kannst, dass der Schaden durch Fehlverhalten seitens deiner Werkstatt während der Garantiezeit gekommen ist.
    Wenn du sowas nicht kannst, brauchst du auch keinen Anwalt. Das klingt erstmal hart, und ich wäre genauso enttäuscht, aber es bringt nix.