Beiträge von Cronenberger

    Jannes,

    in solchen Fällen würde ich die Stelle großräumig mit Bremsenreiniger säubern/entfetten und dann in dem Bereich nach jeder (längeren) Fahrt schauen, wo es genau herkommt. Wie die Vorposter bereits schruben, gibt es mehrere Stellen und es muss ja nicht gerade die teuerste sein.....

    Ich wünschte ich könnte etwas anderes berichten als die Tatsache, dass meine örtlichen Werkstätten da scheinbar keine Lust und Zeit zu haben. Wasser im Auto sammelt sich nirgends und die Schläuche, die in dieses kleine graue Ventil(?) gehen bekomme ich selbst nicht gelöst.

    Ja, die Schläuche sitzen ziemlich stramm, das war schon immer so, auch bei den vorderen Spritzdüsen. Wenn Du sie da, wo sie aufgesteckt sind, mit dem Heißluftfön heiß (nicht zu heiß) machst, geben sie besser nach. Gehen sie auch dann nicht ab und die Länge des Schlauches lässt das zu, abschneiden und (schön warm) auf die ggf. neue Spritzdüse aufstecken. Ist so oder so Fuckelei, das mögen auch Mechatroniker nicht immer gerne.

    Viel Erfolg

    "ein bisschen konservativ" ist in deinem Fall aber auch nur gaaaanz leicht untertrieben, oder? ;)

    Wir lassen alle sehr viel Geld in den Autohäusern, da möchte ich mich dort halbwegs wohlfühlen und nicht nur Kundennummer sein. Ich bin selbst in einem inhabergeführten Opel Autohaus aufgewachsen, da waren nicht zuletzt auch die persönlichen Kontakte für die Kundenbindung und damit für den Geschäftserfolg maßgeblich. Eine gute Werkstatt gehört auch dazu. Nach meinem Opel-Abschied habe ich genau das an meiner Arbeitsstätte im Sauerland gefunden, kleines Volvo-Autohaus, persönlicher Service, gute Werkstatt, der Service-Leiter hat einen bei Problemen auch ernst genommen. Für Controller natürlich Katastrophe, aber ich bin dem Laden fast 20 Jahre treu geblieben. Ein Kumpel ist jetzt bei einer Leasing-Rückgabe im VAG Glaspalast böse auf die Nase gefallen, jeder schiebts auf den anderen, der Kunde stört.

    Konservativ bin ich auch bei der Motorentechnik, beim Thema downsizing bin ich raus. 1,0 ltr. Hubraum und 150 PS, nein danke. bin ich raus. Mazda z.B. ist mir da schon sympathischer, 2,0 ltr und 122/150 PS passen besser. Die fangen aber auch mit DI an, na ja, habe ich ja jetzt auch. Die heutigen Motoren mögen zwar technisch anspruchsvoll sein, geht aber meist zu Lasten der Solidität. Wenn dann noch der Controller schmalere Steuerketten oder kleinere AdBlue Behälter verlangt, ist alles zu spät. Natürlich gehen die alten Motorkonzepte heute nicht mehr, mein Manta B mit einem 1,9 N CIH Motor und 75 PS war äußerst trinkfest und die Schadstoffwerte will ich gar nicht wissen. Etwas mehr Solidität hätte ich mir aber heute in den Lastenheften der Motorenbauer gewünscht.

    Bereits Anfang der 2000er Jahre ging Opel (unter GM-Regie) dazu über, die Verträge der kleineren Vertragshändler zu kündigen. Wollten die weiter im Geschäft bleiben, mussten die sich an einen größeren Händler anhängen, um noch an Autos zu kommen. Natürlich zu schlechteren Konditionen. Die meisten haben dann nach und nach das Handtuch geworfen, im besten Fall blieben die Standorte (mit dem Personal) erhalten, das war aber auch nicht von Dauer. Das hatte zur Folge, dass bei uns in Schwebebahn-City, wo vorher in fast allen Vororten die kleinen Opel-Händler saßen, heute nur noch ein Glaspalast-Riese im Zentrum übrig blieb, der die Rest-Opelkunden verwaltet. In deren Werkstatt hätte ich nicht mal eine Birne wechseln lassen. Der persönliche Kundenkontakt wurde durch Kundennummern ersetzt, Opel war für mich durch, die nächsten Jahre waren Volvo geprägt. Jetzt zur Rente musste etwas preiswerteres Gebrauchtes (was aktuell ja fast unmöglich scheint) her. Wurde dann ein günstiger Rentner Astra K aus 2018 mit wenig Kilometer, den ich guten Gewissens auch zu einer freien Werkstatt geben kann. Der Astra K FL kam, ebenso wie heute die Stellantis Dosen, nicht in Frage, 3 Zylinder kommen mir nicht unter die Haube. Selbst bei meinem Astra stört mich der Turbo und die DI, aber die Kröten habe ich geschluckt. Heutige Motoren sind so extrem auf niedrigen Verbrauch und Abgaswerte getrimmt, dass die Herren Ingenieure für die dritte Nachkommastelle Verbrauch Motoren konstruieren, die nach 120tkm am Ende sind.

    Ich mag vielleicht etwas konservativ sein, aber ich möchte meine Autos nicht im Glaspalast kaufen sondern als Kunde persönlich wahrgenommen und behandelt werden. Die Controller seinerzeit bei GM und heute Stellantis interessiert das nicht, wenn die mit weniger Standorten mehr Gewinn machen, meinetwegen. Ich bin dann halt nicht dabei....

    So, sorry wegen der Überlänge, aber das musste mal raus!

    Grüße aus dem Bergischen

    Sorry, vertippt, mein Astra hat 150 PS. Die EZ war 03/2018. Natürlich habe ich Google (Grüße zurück) und die SuFu hier genutzt, daher habe ich ja die Info über die Schweiz. Einen Reimport von dort kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen, der Wagen müsste aus der EU sein. Die COC auf Englisch macht mich auch stutzig, ich denke die ist in den jeweiligen Ländern in der Landessprache.

    I'll keep searching ;)

    Guten Tag allerseits,

    seit August fahre ich einen schönen tiefseeblauen K mit Automatik und 150 PS-Maschine, es handelt sich um ein EU-Fahrzeug. Ich hätte hierzu mal eine Frage an die fachkundige Gemeinde: Die Ausstattung (reicht für meine Bedürfnisse mehr als aus) lautet lt. Kaufvertrag auf "Enjoy", die es für den K hier in D ja nicht gibt. Hier ist mir diese Linie zuletzt mal vor Jahren bei einem Corsa vorgekommen, war seinerzeit noch relativ mager. In der Schweiz soll es beim K diese Linie m.W. gegeben haben? Auch in anderen Ländern? Die COC-Bescheinigung ist auf englisch, das Ursprungsland geht hieraus leider nicht hervor.

    Bei mir am Ort gibt es keinen FOH, dem ich mein Vertrauen schenken würde. Mein Schrauber hat eine kleine Werkstatt, hat aber viele Jahre in einer Opel-Vertretung gearbeitet. Über myOpel komme ich daher auch nicht weiter.

    Es wäre schön, wenn mir hier jemand helfen kann.

    Grüße aus dem Bergischen 8)

    Bei meinem alten Mazda 3 habe ich das abgegriffene Lederlenkrad mit dem Reparaturset von Colourlock wieder vorzeigbar hingekriegt. Leichte Macken kriegt man mit dem mitgelieferten Schleifpad wieder gut raus (hätte mich vorher nie getraut). Leider bleibt das Leder nach der Behandlung etwas glatt und wird nicht matt, die Griffigkeit ist aber gut. Ein frisch bezogenes Lenkrad wird natürlich wieder wie neu, ist aber nicht billig und man muss es einschicken. Manche Firmen schicken Dir auch ein neu bezogenes Lenkrad (gegen Pfand) zu und nehmen dann das Alte zurück. Habe ich nicht versucht, habe Respekt vor dem Airbag.

    Grüße aus dem Bergischen