Beiträge von Lilienthaler

    Na ja, die Fahrten, die Herr Gemelli in Italien macht, sind leider nicht so ganz auf hiesige Straßen- und Wetterverhältnisse übertragbar. Ich denke, das ist nicht wirklich realistisch. Bei hm sind alle Autos sehr, sehr sparsam. Im Sommer, bei freier Autobahn, maximal 120km/h und rund 40km Baustelle mit 80 km/h bei einer Gesamtstrecke von 300km hatte ich ihn auch mal auf 3,4 Liter. Aber das ist leider absolut nicht der Alltag.

    Der Astra mag auf passenden Strecken sehr viel Sparpotential haben, aber ich erreiche dieses Potential bei 50km Arbeitsweg mit rund 28km Autbahnanteil leider nicht und ich fahre auf der Autobahn meistens 120km/h, um im Beriufsverkehr nicht alles aufzuhalten und habe täglich leider auch ein bisschen Stop&Go dabei, Damit erreicht man keine Rekorde.

    Gestern und heute hatte ich einen nagelneuen Corsa Benziner als Leihwagen auf dem Arbeitsweg (Astra kaputt). Verbrauch 5,5 Liter, wo ich derzeit mit dem Astra Diesel 5,0 Liter verbrauche. Mit meinem 150PS Octavia-Benziner lag ich in ähnlicher Größenordnung. Der Abstand vom Diesel zum Benziner ist bei gemäßigter Fahrweise echt nicht mehr sehr groß.


    Du kannst mir aus Motorenentwicklersicht in Theorien darlegen, was Du willst: Der Dreizylinder hat einfach ein schwieriges Schwingungsverhalten - und das bekommt man im Astra ganz gut mit. Was Ford mit der Kurbelwelle gemacht hat, ist mir eigentlich egal :) - es ist denen (oder damals viel mehr Peugeot) ganz gut gelungen. Opel leider eher nicht.

    Ich fahre den Astra im Sommer gerne mit offenem Fernster. Dann klingt er in der Stadt kernig und eigentlich ganz gut. Im Winter nervt er mich (wobei das ständige Ein- und Ausschalten des Klimakompressors dann noch dazukommt). Die Probefahrt mit dem Auto habe ich im Sommer gemacht, da das Auto vorher in der prallen Sonne stand, hatte ich alle Fenster offen. Das war wohl ein taktischer Fehler...: -(


    In meiner ganz persönlichen Sicht ist der Motor ein kleiner Radaubruder. Nicht unsympathisch iund mit Charakter aber häufig ein bisschen nervig. Ich würde ihn nicht noch einmal kaufen. Aber die Frage stellt sich ja auch nicht mehr.

    Gibt es eigentlich noch neue 3-Zylinder Diesel auf dem Markt? Ich glaube, die sind ausgestorben.

    Hm. Den Lobgesang kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Mag sein, dass die Fahrwiderstände gering sind. Aber in der Praxis steht für mich nach 120.000km fest:


    - Der Motor ist im Alltag nicht sparsamer als der 2.0 TDI mit 116PS im Golf (kann man auch unter Spritmonitor.de ganz gut verfolgen

    - Er ist leider ziemlich unkultiviert. Im Vergleich mit dem Ford 1.5 TDCI und dem VW 2.0 TDI ist das eine ganze Klasse schlechter. Beide bin ich ausgiebig gefahren. Den Ford hatte meine Frau auf rund 160.000km.

    - Er ist in jeder Situation recht laut (auf der Autobahn ist es ein angenehmeres Brummen, aber es ist trotzdem laut). Das Leerlaufgeräusch fanden manche meiner Mitfahrer spontan sportlich. Beim Anfahren kamen dann aber Bemerkungen wie "doch ein Kleintransporter".

    - Er hat ein Turboloch, was in Verbindung mit dem lang übersetzten Getriebe manchmal etwas nervt. Hat man das Loch hinter sich, zieht er aber prima durch.


    Erstaunlich ist dagegen die Endgeschwindigkeit, die der Wagen erreicht. Das hat mit Sicherheit etwas mit der Aerodynamik zu tun. Das ist aber kein Vorteil für den Alltag.


    Ich würde den Motor nicht mit den alten 3-Zylindern im Polo vergleichen. Da ist er deutlich besser und das ist eine andere Fahrzeugklasse. Aber den Vergleich mit den aktuellen 4-Zylindern der Konkurrenz verliert er in meinen Augen. Ich habe ihn gekauft, weil ich dachte, er wäre extrem sparsam. Dafür habe ich die Nachteile in Kauf genommen. Im Alltag ist er jedoch leider nicht so super-sparsam. Aber die Nachteile bleiben.
    Der Motor ist nicht so schlecht, wie ihn z.B. der ADAC macht, aber ein großer Wurf ist er in meinen Augen nicht.


    Das Thema "halber Sechszylinder" hatten wir zu Zeiten von DKW "3=6" schon mal. Da muss ich ehrlich sagen: Halbe Zylinderzahl = halbe Laufkultur.

    Na ja, ich bin gestern Abend mehrere hundert Kilometer fast durchgängig 140 bis 150 km/h gefahren. Dann wäre das ein sehr unglückliches Timing gewesen, quasi abstellen des Autos mit gerade randvoll gefülltem DPF....

    Wäre zu schön, aber ich glaube so recht nicht daran....aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    120.000km auf der Uhr und nachdem ich gestern fast 600km Autobahn gefahren bin, ist heute das gelbe Lämpchen fürs Abgassystem in Aktion getreten und weigert sich, wieder auszugehen.

    Bin gespannt, was das ist. Mal sehen, ob ich Montag bei meinem Bosch-Dienst oder doch dem Opelhändler meines Misstrauens Hilfe bekomme....

    Theoretisch müsste das der DPF sein.

    Im ADAC -Test 225/45 R17 war der Pirelli dem Goodyear eigentlich auch im Winter fast gleichzusetzen. Nass und trocken war er besser als der Goodyear. Der Goodyear hat das gute Testurteil vor allem wegen seiner enormen Wirtschaftlichkeit erreicht. Die kann ich absolut bestätigen.

    Bin gespannt, wie sehr ich nachher den Unterschied bemerke.

    Ich habe mich bei der Auswahl an diversen Reifentests orientiert, auch englischen.

    Gibt nur wenige GJR, die mit Sommer- oder Winterreifen mithalten können. Ich habe gezielt nach Reifen gesucht, die auf trockener und nasser Straße besonders gut sind. Die Wintereigenschaften sind für mich eher nebensächlich. Der Pirelli erfüllt das perfekt und da ich im Moment Produkte amerikanischer Konzerne meide, wenn es eben geht, war der Goodyear 'raus.

    Heute kommen meine Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 runter - sie haben 3 Jahre und satte 100.000km gehalten. Eine Achse hat noch 3,2 mm, die andere 4.
    Ich stelle jetzt auf Pirelli Cinturato Allseason SF3 um. Die sollen sich deutlich mehr wie ein Sommerreifen fahren, erreichen aber wohl nicht die Laufleistung. Ich lasse mich überraschen.

    Nachdem ich das Gefühl hatte, statt Frischluft nur noch lauwarme Luft zu bekommen und es mir beständig zu warm war, habe ich das mal ausprobiert: Ich bin der Meinung, dass sich das tatsächlich komplett verändert hat.

    So etwas hatte ich bei meinem 2003er Touran schon einmal. Da musste ich die Lüftung mmer wieder resetten (ging sehr simpel über eine bestimmte Tastenkombination an der Bedieneinheit).

    Leider musste ich das in immer kürzeren Intervallen wiederholen, bis einer der Stellmotoren den Dienst komplett einstellte und auf der linken Seite nur noch heiße Luft kam. Der Austausch des Stellmotors hinter der Mittelkonsole war die Hölle, weil nur mit einer Hand zu erreichen. Ich hoffe, soetwas passiert hier nicht...

    Danke für den Tipp!

    Wie schon an anderer Stelle beschrieben: So ein Update kann Stunden dauern und wird normalerweise fortgesetzt, wenn man das Auto irgendwann neu startet. Man kann das ganz gut verfolgen, wenn man auf die Updateansicht der Karten geht. Da ist gern mal eine Stunde Stillstand in der Anzeige des Fortschritts.


    Die Dienste sind von Opel kommentarlos abgeschaltet worden.

    In Kombination damit, dass ich bei meinem Auto in Deutschland keine Adressen mehr suchen kann (im Ausland schon - ich muss da irgendeinen Hänger in den Daten haben) ist das Navi für mich persönlich damit komplett wertlos.


    Also: Kabel ans Handy und Google Maps verwenden. Absolut schwaches Bild.....