Beiträge von Corsalover

    Ist mir auch nicht bekannt..

    Damit Du die anderen Foren Nutzer nicht verwirrst - wie schon oft beschrieben:

    GM: OV 0401547-G30 (5w30)

    PSA (ab Übernahme): OV 0401547-A20 (0w20)


    Der B14XFT wurde unter GM für 5w30 entwickelt. Die „0“ in 0w20 ist in Ordnung - marginal bessere Kaltstartschmierung. Das „20“ - die Heißviskosität ist das Problem. Ein 30er Öl ist bei Betriebstemperatur dicker. Die Lager in diesem Motor sollen das Öl bei Betriebstemperatur mit einem definierten Öldruck für die optimale Schmierung haben. Kriegen sie mit 20er Öl einfach nicht.


    Wenn sich das Lagerspiel auf einen alternden Motor langsam erhöht, sinkt der Öldruck im Lager noch weiter. Irgendwann kommt dann Pitting und zuletzt Span. Muss einfach nicht sein.


    Warum machts PSA trotzdem? Marginal bessere Abgaswerte in der gesamten Flotte, die Motoren sind nur auf 160.000km ausgelegt. Das gilt auch für die 30.000er Ölwechselintervalle. Noch keine 160.000km auf dem Tacho? Kurzstrecke zählt mehr.


    Also macht was ihr wollt. Aber der vorige Corsa ist mit einem guten, regelmäßig gewechselten 5w30 Öl sogar noch 60.000km mit eingelaufenen Nockenwellen gefahren. Öl ist wichtig - wer gut schmiert..

    Vor zwei Monaten hat er noch ne Inspektion bekommen mit neuen Zündkerzen, Öl (0W20) usw, vorm Verkauf neu TÜV und nächstes Wochenende bekommt er seine 600km auslauf 😉 Da wollte ich dann auch den Reiniger einfüllen

    Steinigt mich und zündet meine Mietwohnung an, aber ein GM-Motor kriegt GM-Öl (5w30 Dexxos1 Gen3, bald Gen4).
    Die dünne PSA-Brühe (0w20) sollen die Franzosen selber suffeln... Oder in ihre Karren kippen, wenn sie sonst die Flottenemmissionswerte nicht weit genug runter kriegen.

    Das Öl soll ja im Anschluss noch ohne jegliche Einbußen ein Jahr im Motor bei theoretisch voller Last und allen Deinen aufgezählten Konditionen aushalten ;)

    Wieder was gelernt, meine Infos waren veraltet. Ich hatte die Infos aus 2017 im Kopf. Aus denen gingen 3 Jahre bei korrekter Lagerung hervor.

    Jetzt sind wir bei 5 Jahren ungeöffnet, finde ich gut! Werde trotzdem frisches Öl bevorzugt nehmen ^^

    Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit x Schadenshöhe.

    Eintrittswahrscheinlichkeit: Ein zehn Jahre alter, baulich sicher etwas veralteter, aufgeblasener, LSPI-anfälliger Automotor gegen einen luftgekühlten Einzylinder mit ca. 4PS.

    Schadenshöhe: Effektiv ein Rasenmäher gegen ein Auto.

    Das sind nicht mal Äpfel und Birnen, die Du vergleichst. Das sind Äpfel und Champagner.

    Leute, hört doch bitte auf, in Foren mit Bauernweisheiten zu pauschalisieren. Wissenstechnisch bereichert das niemanden.

    Wir sind wegen der Motorräder bei Addinol. Die bieten auch ein DX1-Öl an, welches die Eigenschaften von Dexxos 1 Gen2 UND Gen3 aufweist. Außerdem hat es die OV 040 1547 - G30 Freigabe. Ist ein edler (teurer) Tropfen.

    Öl 3 Jahre stehen zu lassen, ist nicht so toll. In der Regel gilt: 2 Jahre ungeöffnet, 1 Jahr geöffnet.

    Genau da liegt ja das Problem.

    Opel hatte im Zuge der Steuerkette auf 0w20 umgestellt. Eine Rückstellung auf 5w30 wäre nicht möglich.

    Auch im Rahmen der Abgassoftware wurde ein Leistungsverlust festgestellt, was ich hinnehmen muss.

    Seit dem Pfusch mit der Software, ist das Oel alle 10tkm verbraucht Anstelle vorher 20tkm.

    Ich schaue mal...danke erstmal bis dahin.


    Das lässt sich wie folgt erklären:

    Die Opel-Vertragswerkstatt muss die Vorgaben von Opel (jetzt PSA, vorher GM) erfüllen. Die Vorgabe hat sich beim Wechsel von GM zu PSA von 5w30 auf 0w20 geändert.

    Deswegen kriegst Du jetzt 0w20, auch wenn Dein Motor für 5w30 konzipiert wurde. Dass das nicht perfekt ist, hast Du schon gemerkt (merken nicht viele). Opel legt seine Fahrzeuge bis 160.000km aus, BMW bis 200.000km. Es scheint also kein Problem zu geben, mit 0w20 und den Wechselintervallen 160.000km in den ersten Jahren (Gewährleistungs- und Kulanzfenster) zu erreichen.

    Bist Du über den ersten Jahren, oder willst einen Diesel länger fahren, wird es interessant. Entweder man lässt es drauf ankommen, oder man kümmert sich.

    Dazu gehören regelmäßige Ölwechsel, das richtige Öl, Pflege, Frühdiagnose, warm/kaltfahren etc.


    Das zweite Problem, von dem Du berichtest, hat mit Dieselgate zu tun. Auch die GM-Diesel haben zu schlechte Abgaswerte gebracht. Es gab bei einigen Dieseln ein Softwareupdate, seitdem laufen sie schlechter (wahrscheinlich magerer, oder höhere AGR-Rate).


    Kannst Du machen, wie Du willst. Ich würde versuchen, an die alte Software und das ursprünglich angedachte Öl zu kommen.

    Bei beidem muss nicht GM draufstehen und mindestens beim Öl hast Du als Bürger ja freie Wahl. Einfach den Ölfinder von Addinol, Ravenol, Fuchs anwerfen und die Ergebnisse kurz vergleichen. Im Öl-Forum gibt es manchmal sogar Ölanalysen und weitere Infos zu genau dem Öl. Mir hat das bisher geholfen, ich fahre aber einen anderen Motor (1.4 Turbo Benziner -> Dexxos 1)

    Der Reihenfolge nach:

    Auf 0w20 wurde beim Verkauf der Marke Opel von GM an PSA umgestellt. Die Flottenemissionswerte sinken damit leicht, der Verbrauch wird marginal abnehmen.

    Ein 0w20-Öl ist pauschal nichts schlechtes, wenn der Motor dafür konzipiert wurde (bei VW steuert 0w-20-Öl auch gerne mal Hydrauliken im Motor).

    Bei den Motoren, die noch unter GM für 5w30 entwickelt wurden, macht 0w20 aber keinen Sinn.

    Die 1.4 Turbos von GM brauchen 5w30 Dexxos1 (am besten aktuell Gen3) und den Benzinzusatz, Diesel brauchen in der Regel Dexxos2 (aschearm für den DPF).


    Dexxos-Öl ist auf gar keinen Fall schwer zu bekommen. Fuchs, Addinol, Ravenol machen alle gute Dexxos-Öle, oftmals besser als das GM-Öl (höhere Freigaben). Die haben auch alle einen Öl-Finder.


    Dünneres Öl (0W vs 5W) baut langsamer Öldruck auf und spannt die Kette langsamer nach. Das Nageln kommt durch mehr Kraftstoff, damit der Motor und das Abgasreinigungssystem auf Temperatur kommen. Auch kann das Öl erst bei Betriebstemperatur gut schmieren. Diesel nageln. Ist einfach so.


    Nachtrag gegen Fehlinformationen:

    Pauschal dickere Öle zu fahren, bringt nur etwas, wenn der Motor das nachweislich irgendwo mal in seinen Spezifikationen hatte. BMW ist da so ein Kandidat. Ihr wollt BEI Betriebstemperatur den RICHTIGEN Öldruck an allen Lagerflächen haben.