Astra K CDTI 110 PS Fehler P0199 Ladedruck / Saugrohrdruck zu niedrig

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    • Astra K CDTI 110 PS Fehler P0199 Ladedruck / Saugrohrdruck zu niedrig

      Moin!

      Mein Astra K CDTI ging vor zwei Wochen beim starken Beschleunigen ins Notlaufprogramm (Abgaskontrollleuchte an, Leistung und Drehzahl begrenzt). Ich habe dann den Fehler ausgelesen (P0199, Ladedruck zu niedrig). Nach dem Löschen des Fehler war für 200 km alles gut. Der Fehler trat aber dann wieder auf.
      Ich habe mir nun einen OBD2-Adapter besorgt und den Soll- und Istwert für den Ladedruck/Saugrohrdruck auf dem Handy mitgeloggt.

      - Der Drucksensor zeigt bei Motorstillstand und im Leerlauf 86 kPa an, also weniger als den atmospärischen Luftdruck (kann eigentlich nicht sein).
      - Im Fahrbetrieb hängt der Messwert für den Ladedruck immer hinter dem Sollwert (im Leerlauf 100 kPA) vom Steuergerät hinterher.
      - Wenn das Steuergerät beim scharfen Beschleunigen (3. oder 4. Gang, ca. 3000 U/min) einen Ladedruck von ca. 250 kPa fordert, kommt der Fehlercode
      und der Notlauf (reproduzierbar).

      Ich habe dann mal den Drucksensor gesucht (sitzt in der Ansaugbrücke) und ausgebaut. Der Sensor war total mit Ruß zugesetzt (Auto hat 60.000 km). Nach dem Reinigen mit Bremsenreiniger sah er wieder ganz gut aus. Anzeigerverhalten hat sich aber nicht geändert. Ich warte nun auf den bestellten neuen Sensor....
      und hoffe, dass nur der Sensor kaputt ist. Bis auf die Fehlermeldung bei hoher Last läuft das Auto völlig normal und hat normalen Verbrauch. Der Fehler tritt bei moderater Landstraßen-Fahrt nicht auf.

      Fällt jemand von Euch was dazu ein? Ist es "normal", dass nach 60000 km eine ganze Menge Ruß in der Ansaugbrücke sitzt? "Schuld" ist wohl die Abgasrückführung, aber wieviel Ruß ist da im Rahmen?

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    • Hallo,


      Genau diesen Fehler hatte ich auch mit meinem alten Omega.

      Ladedrucksensor gereinigt, keine Besserung.
      Ladedrucksensor getauscht, keine Besserung.
      Ansaugtrackt gereinigt, keine Besserung.

      Wie sieht bei dir das AGR aus? Wenn das nicht mehr richtig schaltet wird auch so ein Fehler produziert. Es sollte auch mal der Turbo geprüft werden.
      Auch kann der DPF ein Staudruck verursachen und von hinten so ein Problem dann verursachen.

      Das sind die Erfahrungen mit meinem alten Wagen, ggf. kann man da etwas übernehmen.



      Gruß Steve

      Gruß Steve


      Astra 1.4 Dynamic ST mit S/S und 92kw - 04/18 und Smaragdgrün - Must Have -> LED Matrix Licht und AGR :thumbup:

    • uli334 schrieb:



      Mein Astra K CDTI ging vor zwei Wochen beim starken Beschleunigen ins Notlaufprogramm
      Auch Moin!

      Dieses Problem hatte ich auch letztens zwei mal kurz hintereinander beim Überholen auf der Bundesstraße. Habe den Fehler nach dem ersten Mal auslesen lassen - Ladedrucksensor. Nach dem wiederholten Auftreten habe ich nun am 10.07 einen Termin in der Werkstatt. Drei Tage sollte ich planen. Ich werde dir berichten.

      Grüße :)
      Geradeaus kann jeder schnell
    • Hi Leute,
      bei meinem Auto Astra K 1,6 CDTI 110PS
      EZ: 5.4.17. Km 46000
      habe ich seit 2 Monaten auch die oben genannten Probleme.
      Bei "normaler" Fahrt nichts, sehr sporadisch bekomme ich die Meldung Motorleistung reduziert.
      Dies tritt nur unter Volllast z. B. am Berg beim beschleunigen auf. Dritter Gang ca. 3-4 tausend Umdrehungen.
      Fehler wurde in der Werkstatt ausgelesen, Fehlerbeschreibung Ladedruck zu niedrig.
      Daraufhin wurde der Ladedrucksensor getauscht.
      Sind nach Sardinien in den Urlaub gefahren, keinerlei Probleme.
      Jetzt tritt der Fehler plötzlich wieder auf.
      Gibt es hier vielleicht noch mehr Erfahrungen mit diesem Fehler?
      Bzw. wie sieht es bei den zwei oberen Autos in der Zwischenzeit aus?
      Laut Opel wäre der nächste Schritt die Überprüfung des Turboladers und der kompletten Ansaugstrecke.
      Auto hat keine Garantie mehr also möchte ich möglichst unnötige Arbeiten vermeiden.
      Danke.

    • Wie ich weiter oben geschrieben habe, zeigte der Saugrohrdrucksensor nicht plausible Werte an. Ich habe mir dann zum Testen einen Sensor besorgt und den selbst eingebaut. Das Fehlerbild blieb aber das selbe. Schweren Herzens habe ich den Wagen mit meiner "Vor-Diagnose" dann in die Werkstatt gebracht.
      Dort habe ich ca. 5 Werkstattstunden "Fehlersuche" bezahlt.... Teurer Spaß. Die Werkstatt hat diverse Testfahrten gemacht, um den Fehler zu reproduzieren (trat ja nur bei sehr hoher Last auf). Weiterhin wurde das Ansaugsystem auf Dichtigkeit geprüft. Zum Schluss wurde "auf Verdacht" das Ladedruck-Regelventil getauscht, obwohl das Steuergerät keinen Hinweis darauf lieferte. Danach trat der Fehler (jetzt für 4000 km) nicht mehr auf und ich kann ihn auch nicht mehr absichtlich hervorrufen. Hohe Last am Berg oder Beschleunigen mit Vollgas bis auf vmax funktioniert. Allerdings liegen beim Mitloggen die Soll- und Istwerte für den Ladedruck zeitweise immer noch deutlich auseinander, aber weniger stark als vorher, so dass der Fehler im Steuergerät nicht mehr gesetzt wird.
      Opel scheint da mit riesigen Toleranzen zu arbeiten und die Werkstatt kennt angeblich die exakten Bedingungen nicht, die einen Fehlercode im Steuergerät hervorrufen (und damit den Notlauf). Möglicherweise war eigentlich auch nichts wirklich "kaputt", das Auto lief ja "gefühlt normal". Eventuell liegt die Ladedruckmessung an einem Ende der Toleranz und die Funktion des Regelventis am anderen Ende, so dass es dann für das Setzen des Fehlers gereicht hat.
      (Die stark abweichenden Werte des Ladedrucksensor (auch eines neuen) liegen nach Aussage der Werkstatt in der Toleranz die Opel zulässt und hätten auf die falsche Fährte geführt.)
      Traurig finde ich, dass die "Fachleute" (nach eigener Aussage) im "Trial and Error"-Verfahren anfangen Teile zu tauschen, wenn der Fehlerspeicher nicht den richtigen Hinweis liefert und das System ab Turbo (Ladeluftkühler, etc.) dicht ist. Nach dem Ladedruckregelventil wäre wohl das AGR-Ventil und dann eventuell der Turbo "drann" gewesen.

      Nach den jetzigen Erfahrungen (in Verbindung mit dem Beitrag von @gegen den Strich) würde ich wohl "auf Verdacht" das Regelventil tauschen lassen (schätze ca. 200 Euro mit Arbeitslohn) und das Testen selbst übernehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von uli334 ()

    • Leider traurig, deckt sich aber auch mit meiner Erfahrung in 2 Opel Werkstätten. Es wird nur noch in den Fehlerspeicher geguckt und eine anständige Diagnose ist heilose Überforderung.

      Selbst Videos, Bilder und in deinem Fall echte Messwerte interessieren nicht mehr.

      Ich hoffe es gibt bessere Opel Werkstätten mit ambitionierten Personal.

      ST Ultimate BiTurbo :evil: [D16DTR] mit M35 Getriebe >> EZ=01/2019 >> Schneeweiß, Navi 900 IL, IntelliLux LED-Brenner :m0050:, ori. AHK, Leder 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sebden ()