Astra Cdti AT Wohnwagentauglich

  • Bei nicht bös gemeinten Tipps und Ratschlägen zur grundsätzlichen Einhaltungder StVO wenden Sie sich bitte auch weiterhin gerne an Egon Hoegens Erben!


    @Sebden
    Das ist doch sehr schön und zeigt, dass es funktionieren kann. Ich will ja nicht ausschließen, dass auch hier das eigentliche Problem hinterm Steuer sitzt. Da ich damit aber vielleicht nicht der Einzige bin, betrachte ich meinen Erfahrungsbericht ja auch nicht als Manifest, sondern gehe das Thema zumindest gefühlt durchaus lösungsinteressiert an.
    Zur alten Leier: Zur nicht gerade extravaganten Lastverteilung und Beladungder Fahrzeuge hatte ich ja bereits etwas geschrieben. Die weicht aus meiner Sicht nicht grundsätzlich von den Vorschlägen ab. Der Reifendruck wird vor Abfahrt kontrolliert und ist bei solchen Fahrten an Auto und Wohnwagen (bei mir 4,0) definitiv weit oben im Urlaubsmodus. Die Kupplung ist blank und gefettet, die Winterhoff wird zumindest zweijährig gewartet. Eklatant war aber deutlich spürbare Unterschied beim Wechsel vom Passat auf den Astra. Bei gleichen Rahmenbedingungen und damit völlig egal, ob zu schnell, zu schwer oder zu hohe Stützlast.

  • Der Reifendruck wird vor Abfahrt kontrolliert und ist bei solchen Fahrten an Auto und Wohnwagen (bei mir 4,0) definitiv weit oben im Urlaubsmodus. Die Kupplung ist blank und gefettet, die Winterhoff wird zumindest zweijährig gewartet.

    Hierzu hätte ich vorgeschlagen auf 4,5 bar zu erhöhen, ist glaube ich Hobby Standard bei den Cargo-Reifen.


    Noch viel wichtiger, niemals, aber wirklich niemals die Kugel fetten! Die Reibelemente der Winterhoff sind so völlig wirkungslos. Die Beläge müssen jetzt ohnehin raus am WoWa, kosten aber nur ca 25 Euro. Sind geclipst.


    Und ja, auch ich will den Astra nicht in den Himmel heben, dennoch ist es eines der ruhigsten Fahrzeuge welches wir bisher zum Ziehen hatten. Der Mondeo MK3 war noch etwas satter auf der Straße, aber das Fahrwerk war da auch ein Gedicht :thumbup:


    @Black Knight 100km/h in Deutschland. Plus 10 für die Tachoabweichung :evil: Andernorts wäre Open-End möglich. Also solange das Gespann ruhig ist und es nur kurzfristig ist, geht auch mal etwas mehr als 100.

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  • Danke nochmal für den Hinweis mit der Kupplung! Bin diesbezüglich doch eher Theoretiker mit einmal WD40 für alles. Reifendruck hatte ich wie auf der Radblende angegeben gewählt. Mag sein, daß dort auch 4,5 bar steht.

  • @Achim Gerne, kein Problem. Wie gesagt, die Reibelemente am WoWa sind jetzt aber ziemlich sicher hin. Aber eben auch fix ausgetauscht.


    @WolfgangN-63 Da zumindest für den ersten Satz Reifen diese Angabe vom Hersteller optimal ist, würde ich sie ungefragt übernehmen. Bei einem späteren Wechsel kann das natürlich anders aussehen. Hierbei würde ich aber auch versuchen, einen möglichst gleichen Reifen zu bekommen, auch wenn der mal ein paar Euro mehr kostet. Zumindest mein Schwager hat mit 0815 Cargoreifen derzeit ähnliche Probleme wie Achim.

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  • Mir ging es nicht um eine Empfehlung eines Reifenherstellers sondern um die Beschreibung der Tragfähigkeit auf der Reifenflanke.
    Dort sollte etwas stehen: maximum load 1000 kg at 450 kpa
    (Beispiel)

  • Wichtig beim Gespann ist auch, daß man die zulässige Stützlast immer maximal ausnutzt und das Gewicht im Wohnwagen so tief wie möglich platziert, also schwere Sachen nie nach oben in die Staufächer sondern immer nach unten.

    Astra K+ SportsTourer 2016 Innovation 1,6l CDTI 100kw Automatik - Platin Anthrazit Perleffekt

    Actros 1845 HAD BJ. 02/21 als Firmenwagen.
    Vor dem Bett sitzen, aus dem Fenster gucken und etwas am Rad drehen - so muss das Leben sein.

  • Das halte ich für ein Gerücht, da damit die Vorderachse maximal entlastet wird. Das ist nicht nur im Regen überhaupt nicht lustig.
    Ich bin bis jetzt mit Anhängern aller Art mit 25 kg Stützlast ausgekommen, mehr brauche ich nicht.
    Beladene Anhänger mit Maximaldruck fahren, HA am Zugfahrzeug bei handelsüblichen PKW-Reifen mit 300 kPa.
    Das wäre auch meine Empfehlung für den Astra K: vorne 270, hinten 300 bis 320 kPa bei 205/225, vorne 250, hinten 300 bei 195

  • Es wird in der Tat ausnahmslos empfohlen die Stützlast auszunutzen.


    Ich fahre mit min. 60kg oder mehr. Immerhin kommt das Gewicht der (wie nennt man das gleich?) spurführenden Achse zugute. Der Kofferraum wird so gut wie möglich beladen, jedes Kilo am Zugwagen ist dort besser aufgehoben als im WoWa.


    Wo oben erwähnt, auch ich empfehle 3 Bar, allerdings auf allen Rädern. Da gehen wir ja fast den selben Weg @WolfgangN-63 :)


    Nur mal angenommen, ich hätte 25kg Stützlast und es kommen ein paar lange Bodenwellen und der WoWa fängt an zu "nicken". Ich denke bei nur 25kg hebt es das Zugfahrzeug unnötig schnell aus den Angeln. Zumindest würde ich aus dem Grund / der Theorie tatsächlich eher auf Maximal gehen.


    Und wie erwähnt, der Astra läuft gut mit unserem 1400kg WoWa. Selbst der Octavia, der nochmal leichter war, lief ziemlich gut, selbst auf den schmalen 195er Reifen. :thumbup:

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  • @Sebden Ich will da keine Religion draus machen und habe am Astra zugegebenermaßen noch keine lange und schwere Hänger gezogen.


    Ein Auto in meiner Vergangenheit, dem war Stützlast völlig egal. Das war aber auch ein Trooper 3,0 DTI A lang, der wog leer 2150 kg. 1700 WoWa dran und gib ihm.


    Meine Outback (2,5i und 3,0R) waren leicht, mit beiden habe ich (allerdings kurze) Lastenanhänger (ca. 2 Tonnen) gezogen. Zuviel Stützlast mochten die nicht und wurden instabil.


    Aber ich verstehe Deine Argumentation und halte sie für überlegenswert. Das Nicken entsteht aber nur, wenn die HA unterdämpft ist. Ich würde bei regelmäßigem Gebrauch eher bessere Dämpfer verbauen, bevor ich die Stützlast erhöhe.
    Und dass allenthalben die Ausnutzung der Stützlast empfohlen wird, weiß ich. Wer mal mit einem Hecktriebler französische Spurrinnen im Regen ausprobiert hat ist um jedes Gramm auf der VA froh.