Mir ist bisher nur dieses Video bekannt, in dem es allerdings nicht beim ST gemacht wird: https://www.youtube.com/watch?v=A4q85RTEcpU
Bei meinem ST hat es irgendwie fester gewirkt als in dem Video zum Fließheck
Mir ist bisher nur dieses Video bekannt, in dem es allerdings nicht beim ST gemacht wird: https://www.youtube.com/watch?v=A4q85RTEcpU
Bei meinem ST hat es irgendwie fester gewirkt als in dem Video zum Fließheck
Hallo liebe geballte Forenweisheit!
Ich schäme mich etwas, dieses Thema zu erstellen, jedoch habe ich mit den vorhandenen Beiträgen Probleme, sie richtig zu deuten. Es gibt sicher schon zig Posts dazu, jedoch ist es auch nicht leicht, Beitrag #527 unter einem Thema mit einem willkürlichen Titel zu finden. Falls das Thema nicht mehr gewünscht ist, weil durchgekaut, gerne löschen. Ich würde mich allerdings über kompakten und zielgerichteten Input freuen.
Ganz kurz meine Geschichte: Fahre seit Dezember 2023 einen ST mit dem 1.6 DI ohne OPF, also mit dem B16SHT Motor, handgeschaltet. Gekauft habe ich ihn von Privat mit knapp 92.000 km und lückenlosem Serviceheft. Bei ca. 94.500 km bekam er einen neuen Ventildeckel wegen kaputtem PCV-Ventil, ansonsten läuft der Wagen ohne Probleme bei aktuell knapp über 97.000 km Laufleistung.
Mein Bestreben ist, dass das auch noch lange Zeit so bleibt. Im Bereich der optimalen Motorpflege bin ich allerdings nicht so bewandert, jede Hilfe ist also willkommen.
Allgemein habe ich ein gutes technisches Verständnis (Maschinenbauingenieur) und ein etwas größeres Oberflächenwissen im Bereich von KFZ. Grundregeln wie das Warmfahren, Kaltfahren (Öltemperatur, nicht nur Kühlflüssigkeit) und regelmäßige Ölwechsel sind mir bekannt, ich würde mein Wissen aber gerne erweitern, sodass mich mein ST (von dem ich echt begeistert bin) möglichst lange begleitet.
Ich tanke aktuell gemischt Super Plus mit 98 Oktan und Super 95 E10, will aber bei 95 bleiben. Steinigt mich (oder besser noch, überzeugt mich sachlich), aber ich habe nach ausgiebiger Recherche und eigener Erfahrung noch keine nachweislichen Probleme durch (!) E10 feststellen können und stempel es bisher als reine Glaubensfrage ab. Ich weiß, dass für den B16SHT 98 Oktan empfohlen wird, jedoch sogar bis 91 Oktan möglich ist; mit 95 Oktan sollte es also auch auf Dauer keine Probleme geben. Auch nach mehreren Tankfüllungen konnte ich zwischen 95 und 98 keine Unterschiede in der Leistung oder im Verbrauch feststellen, was mich ehrlich gesagt zunächst verwundert hat. Nicht nur gefühlsmäßig oder mit dem Bordcomputer, ich fahre quasi dauerhaft mit aktiver Aufzeichnung in Torque Pro und habe die Daten von gleichen Strecken (z.B. Arbeitsweg) über Wochen hinweg ausgewertet.
Ein Thema ist z.B. das Sauberhalten des Brennraums, der Injektoren und des Kraftstofftrakts. Hierzu habe ich im Forum z.B. schon Produkte wie Liqui Moly 5153 Pro-Line Benzin-System-Reiniger und Liqui Moly 21281 Pro-Line Direkt Injection Reiniger aufgeschnappt. Nach weiter Recherche benutzt man den 5153 wohl ab und an für eine Power-Reinigung vom gesamten Kraftstoffsystem und den 21281 für die regelmäßigere Sauberhaltung vom Brennraum und zur Vorbeugung von LSPI. Ist das so richtig? Da ich nicht weiß, ob mein Fahrzeug beim Vorbesitzer jemals Additive gesehen hat, würde ich, wenn ich richtig liege, zuerst mit dem 5153 eine Grundreinigung durchführen (erstmal nur eine Dose beim nächsten Tanken einfüllen) und dann alle 5 - 10.000 km den 21281 eingießen. Wenn das alles falsch ist, bitte klärt mich auf ![]()
Ebenso klopft der nächste Ölwechsel bzw. die komplette Inspektion bald an. Ehrlicherweise habe ich bei meinen vergangenen Fahrzeugen immer auf die Werkstätten vertraut, jedoch gibt es da offensichtlich Verbesserungsmöglichkeiten. Unter anderem, sich vorher um ein geeignetes Öl zu kümmern und es selbst mitzubringen. Die Öl-Historie bei den Astra K Benzinern scheint mir etwas wild, von Dexos 2 über Dexos 1 Gen 2 und schließlich ist man irgendwie bei 0W20 gelandet, von dem aber fast überall abgeraten wird. Ich habe nach kurzer Recherche das Liqui Moly Special Tec DX1 5W-30 gefunden, welches sogar eine Dexos 1 Gen 3 Freigabe hat und mir persönlich erstmal zusagt. Auch preislich, da für diesen Motor, wie ich recherchiert habe, ein 5 l Kanister gar nicht ausreicht.
Das waren jetzt erstmal die beiden Baustellen, die mir unmittelbar begegnet sind und die ich im Prinzip auch direkt umsetzen könnte. Gibt es noch mehr, dass mich mein Astra am besten nie verlässt?
Kommende Baustellen, um meinen ST aufzubessern, sind z.B. Bilstein B6 Dämpfer, die nach einigen Berichten scheinbar Wunder bewirken sollen. Tiefer will ich ihn aber definitiv nicht legen, es gibt einige Stellen in meinem Alltag, an denen ich im Serienzustand schon aufpassen muss ![]()
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Moin! Hat schon mal jemand die Chromleisten über den Fenstern bei einem ST zerstörungsfrei entfernt?
Moin, auch ein interessanter Thread hierzu: Quietschen beim Fahren
Interessant, was man im Nachgang zufällig noch alles findet ![]()
Hier die Aufnahmen von Torque Pro in 4-facher Geschwindigkeit (1 s im Video = 4 s in Realität):
- etwas flottere Autobahnfahrt: im 6. Gang draufgedrückt und die Kühlwassertemperatur sinkt direkt innerhalb von ca. 40 s auf 69 °C. Sie will dann wieder steigen, durch das wiederholte Beschleunigen sinkt sie aber immer wieder. Im Prinzip ist das Kühlwasser am Sensor für ca. 7 min am Stück nicht auf Temperatur
- Beschleunigen nach Ortschaft: vom 2. über den 3. beschleunigt, dann in den 6. Gang zur Weiterfahrt; auch hier sind wir nach ca. 30 s bei 69 °C und nach ca. 90 s wieder auf Betriebstemperatur
Staubsaugermodul : Danke für den Input! Mir persönlich fehlt es noch etwas an "meiner verhält sich auch so"-Berichten, dass ich da wirklich beruhigt sein kann.
Nach den Erklärungen von WolfgangN-63 und IAF scheint es mir aber doch plausibel, dass das Thermostat da wirklich eher einfach geregelt wird, also Vollgas -> Thermostat auf und bei 70 °C wieder zu > Rinse and Repeat
Es ist halt gewöhnunhsbedürftig für mich. Ich habe schon einige Fahrzeuge kennengelernt und habe das aktiv noch nirgendwo so beobachten können. Mehr Sorgen würde ich mir nur machen, wenn die Wassertemperatur oder gar die Öltemperatur plötzlich steigt ![]()
Mich freut es, dass es in diesem Thema weitergeht und sich rege ausgetauscht wird!
Meiner ist wirklich ein B16SHT, also ohne den OPF.
AstraKaFahra Basti HRO Das Verhalten der Nadel von der Temperaturanzeige im Armaturenbrett geht mir auch total auf den Senkel. Sie will die mittlere Einstellung (also 90 °C) immer sehr eilig erreichen und ist dann wie festgeklebt dort. Beim warmfahren zeigt sie schon auf die Mitte, obwohl gerade die 80 °C geknackt wurden. Beim Sinken der Temperatur nach dem Gasgeben spielt die Nadel zwar mit, jedoch sehr träge und auch vermindert, also nicht bis zur echten Temperatur.
Ich habe das Verhalten vom Thermostat jetzt nochmal aktiver beobachtet und auch Bildschirmaufnahmen vom Handy bei verschiedenen Szenerien gemacht (Beschleunigen auf Autobahn, dauerhaft schneller Fahren auf Autobahn und Beschleunigen aus Ortschaft). Die vorigen Erklärungen sind sehr einleuchtend, aber irgendwie werde ich das mulmige Gefühl einfach nicht los, dass da irgendwas komisch ist. Selbst beim Beschleunigen aus einem Ort heraus im 3. und 4. Gang (also kein krasses Hochdrehen) mit anschließender Weiterfahrt bei ca. 100 km/h im 6. Gang sinkt die Wassertemperatur ab...ist das wirklich schon im Grenzbereich für den Motor bei 10 °C Außentemperatur?! Ich werde morgen mal die Aufnahmen schneiden und hochladen, vielleicht ist das ja noch etwas aufschlussreicher.
Leider hab ichs nicht soo dicke, dass ich auf Verdacht mal eben das Thermostat austauschen kann. Wenn ich es doch nur selbst könnte...
WolfgangN-63 Danke für die ausführliche Erklärung! Nun bin ich wirklich beruhigt und überzeugt, dass das Thermostatverhalten wie vorgesehen abläuft. Bin mal gespannt, wie es dann im Sommer aussieht, wenn die Außentemperatur nicht am Gefrierpunkt kratzt...
Bin gerade etwas niedergeschlagen, da ich das Auto eigentlich mit einer ganz anderen Einstellung gekauft habe. Nämlich nicht die, dass der Motor inkl. Anbauteile serienmäßig schon im Extrembereich läuft. Ich war eigentlich auf dem Trip, ob man mal über eine kleine Stage 1 nachdenken könnte. Auf die Nordschleife will ich mit meinem Astra zwar nicht, aber zum Angucken habe ich mich nun auch nicht für diese Motorisierung entschieden ![]()
Danke für eure Antworten, das beruhigt mich erstmal. Ich war halt verunsichert, weil das Thermostat so träge wieder schließt und die Wassertemperatur bis auf 70 °C sinkt. Das hatte ich so noch bei keinem Fahrzeug, auch nicht bei mehr Leistung.
Also muss ich mir zwecks Defekt und ggf. weiteren Defekten wirklich keine Sorgen machen?
Hi Leute,
seit einiger Zeit schon ist mir aufgefallen, dass die Kühlwassertemperatur bei meinem Sports Tourer mit dem B16SHT mit ca. 95000 km sinkt, nachdem ich mal etwas flotter beschleunige (aus Ortschaften raus, auf der Autobahn).
Aus verschiedenen Gründen beschäftige ich mich erst jetzt intensiver damit, komme selbst aber zu keinem Schluss. Im Netz findet man dazu von "Thermostat defekt - unbedingt tauschen!" zu "ist normal" alles, was nicht wirklich aufschlussreich ist. ![]()
Um es etwas konkreter zu beschreiben, mal zwei Beispiele nach dem Tracking mit einem OBD Bluetooth Adapter und Torque Pro:
1) 10 °C Außentemperatur, aus dem Ort heraus von ca. 50 km/h auf kurzzeitig etwas über 100 km/h den 3. Gang etwas gedreht und dann mit 100 km/h im 6. Gang weitergefahren; Kühlmitteltemperatur fällt innerhalb von 50 s von 88 °C auf 70 °C und steigt innerhalb von 50 s wieder auf die üblichen 88 °C
2) 11°C Außentemperatur, auf der Autobahn bis 180 km/h beschleunigt, danach im 6. Gang so weitergefahren; gleicher Prozess mit dem Sinken und Steigen der Temperatur
Die Öltemperatur bleibt immer bei knapp unter 90 °C. Nach meinem Verständnis schließt das Thermostat nach der höheren Belastung den großen Kühlkreislauf nicht schnell genug, wodurch dann in Kombination mit dem Fahrtwind eben zu viel kühleres Wasser in das System gelangt bzw. der Motor eben nach der Belastung nicht mehr so viel "heizt".
Nun eben die Frage, ob das Thermostat wirklich defekt ist und unbedingt ausgetauscht werden sollte. Beim "Normalbetrieb" ist eigentlich alles in Ordnung; das Kühlwasser wird auch bei Außentemperaturen unter 0 °C nach erwartungsgemäßer Zeit warm (ca. 10 - 15 min je nach Strecke Landstraße/Ortschaften/Autobahn) und auch die Heizung scheint keine Auswirkungen drauf zu haben. Klar, wenn es gemacht werden muss, dann lasse ich es auch machen (grober Kostenvoranschlag von meiner Werkstatt des Vertrauens bei 220 € Brutto). Wenn es aber dem Motor nicht schadet, würde ich es erstmal aufschieben. ![]()
Bedenken habe ich etwas, da ich vor einigen Wochen einen neuen (teuren) Ventildeckel bekommen habe, nachdem die Membran vom PCV-Ventil der Kurbelgehäuseentlüftung kaputt war (super Sache!). Könnte das eine evtl. mit dem anderen zusammenhängen? Habe meinen Astra erst seit 2 Monaten und will ihn eigentlich, wenn möglich, bis zum bitteren Ende fahren und pflegen, habe aber noch einige andere geldhungrige Baustellen.. ![]()
Was meint ihr zu der Sache? Vielen Dank schon mal für eure Zeit und Input!
Danke für deine Antwort! Wäre echt ein Traum, wenn der Werkstattmechaniker mit dem Ersatzteil von Ali zu mir nach Hause kommt und in meiner Garage einen neuen Ventildeckel einbaut. Am besten noch für einen Kaffee als Lohn ![]()
Spaß beiseite, wie schon geschrieben, ich stehe hinter guter Arbeit und wenn es so lange dauert, dann ist das auch mehr als fair, es soll ja am Ende gut werden! Ich hab mir das von mir verlinkte Video 2x komplett angeschaut, aber die Stelle wohl verpasst. Trotzdem natürlich schade, dass man den kompletten Deckel tauschen muss, obwohl es bei anderen Fahrzeugen offensichtlich machbar ist, es leicht auszutauschen. Und dabei hatte ich den 1.6 SIDI doch gekauft, weil ich eigentlich nur Gutes darüber gefunden habe :')