Beiträge von OpelInsi


    Anderer Motor, wird bei deinem Turbo aber ähnlich aussehen.


    Jetzt begib dich aber erst mal auf die Suche nach dem Fehler, dann siehst du weiter, alles andere ist Stochern im Nebel.

    Für eine Fernberatung braucht es zumindest einen offensichtlichen mechanischen Defekt, einen Fehlercode, o.ä.

    Fehler suchen und finden, dann weitersehen.

    Erste Amtshandlung ist nicht den Rechtsanwalt zu kontaktieren sondern nach mechanischen Defekten Ausschau zu halten, allen voran am Turbo, explizit an der Betätigerstange zwischen Druckdose und Wastegate.

    Bekannter von mir hat laut eigener Aussage bzw. jener des Händlers gerade den 3. Turboschaden an seinem 1.4er.


    Die Dinger sterben wie die Fliegen, es gibt viele Astra K mit Turbo- und Motorschaden zwischen 50 und 100 kkm zu kaufen, auch viele Diesel sind darunter. Da ist nicht selten der Riemen daran schuld.


    Auch das Öl ist daran schuld, sowohl die niedrige Viskosität als auch viel zu lange Intervalle, dies jedoch wird nur allzu gerne bestritten. Egal.


    Zu deinem Problem konkret: Ich würde es oldschool machen und in eine verlässliche Werkstatt fahren um den definitiven Schaden und dessen Ausmaß untersuchen zu lassen.

    Einfach sagen der Turbo sei defekt ohne Prüfung und Nennung der Fehlerursache ist absolut unprofessionell, aber ziemlich häufig in der heutigen Zeit.


    Oft stauen sich Partikel in der Öldruckleitung vor dem Turbo, er stirbt dann aufgrund Mangelschmierung. Manchmal ist auch nur ein Ladedruckschlauch defekt oder abgerutscht, dann läuft der Motor auch wie ein Sack Nüsse.

    Fehlerspeicher auslesen, löschen, nochmal Probefahrt machen, wieder auslesen und dann anfangen zu suchen. Beim mithin teuersten Teil anfangen zu tauschen ist die wohl dümmste Idee überhaupt, erst recht bei fehlender oder fraglicher Diagnose welche sich lediglich auf Verdachtsmomente stützt.

    Was ich gefunden habe ist das hier:


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    Keine Angaben seitens Opel, keine von Hengst.

    Würth sagt 46 Nm und diese halte ich für falsch!


    99,9% der Einträge sagt immer 25 Nm, es gibt keinen Grund warum dies bei diesem Gehäusedeckel anders sein sollte. Werder das Material ist ein besonderes, noch die Konstruktion und das Gewindemaß erst recht nicht.


    Mein Tipp: Mit 25 Nm festziehen, dann bist du erst mal safe.

    Danach eine Mail an Hengst schreiben und die Frage von deren Techniker beantworten lassen.

    Ich wette um eine Kiste Bier, dass ich mit 25 Nm (+/-2 Nm) richtig liege, ungeachtet dessen was evtl. Opel oder Würth dazu meinen.

    Wie kommst du darauf das der Mechaniker den Filter so fest angezogen hat ? So eine Gummidichtung erzeugt eine Haftreibung die schon dafür sorgen kann das das benötigte Drehmoment zum Lösen höher ist als beim Festziehen. Verfolge übrigens schon seit längerem deine Komentare und bekomme durch deine Aüßerungen so langsam den Eindruck das du scheinbar eine Abneigung gegen Fachwerkstätten hast. Kann aber auch sein das ich deine Kommentare einfach nur falsch deute. -- P.s. Ich weiß zwar nicht woher du deine Antworten auf die Fragen der Kollegen hier her hast, aber der Ölfilter beim 1,5er Diesel wird mit 46 Nm angezogen. ;) MfG


    Dein Eindruck täuscht nicht, ich habe nicht selten eine Abneigung gegen Aussagen von Werkstätten, und dein Beispiel ist der beste Beweis dafür dass sie nicht unbegründet ist.


    Aus welchem veralteten Werkstatthandbuch stammen die besagten 46 Nm?

    Man findet diese Angabe nicht mal auf den ersten Seiten einer Suchmaschine, zudem wurden und werden die Deckel wie bereits erwähnt seit Jahr und Tag markenübergreifend mit 25 Nm festgezogen. Kartuschenfilter noch leichter. Merkt aber auch Jeder mit etwas Gefühl in den Händen dass mehr schlicht nicht von Nöten ist.

    Ganz einfach: Handfest, und das ist wörtlich zu nehmen.

    Ich habe mir die Anschaffung des Schlüssels erspart, drehe das Gehäuse mit einer Hand auf und auch nur per einer Hand wieder zu. Und das nicht mal dolle, eben nur so viel dass ich meine es beim nächsten mal wieder auf zu bekommen.

    Nach dem Wechsel optische Dichtigkeitsprüfung und das wars.


    Richtwert sind normalerweise 20...25 Nm, wobei 15 Nm bereits üppig ausreichen, denn der O-Ring hemmt, das Gewinde sowieso, der Bund am Gehäuse auch und der Kunststoff dehnt sich bei Wärme mehr aus als das Alu, was zusätzlich das Losbrechmoment erhöht.


    Den Mech beim FOH würde ich mal, ganz freundlich ausgedrückt, einen Gang zum Doktor empfehlen, der ihn dann mit den richtigen Pillen wieder korrekt einstellt.

    So recht kann ich jedoch nicht glauben dass er ihn dermaßen fest angeknallt hat. Das Gehäuse dieses Filters sperrt bei heißem Öl viel mehr als andere, deswegen denke ich dass deine Erfahrung daher kommt. Ist der Motor kalt, lässt es sich deutlich leichter lösen.