Beiträge von Basti HRO

    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus der Vergleich Seat Leon ST 1.4 TSI vs. Opel Astra K 1.4 Turbo:


    Den Leon ST 1.4 TSI (BJ 2017) hatte ich als Firmenfahrzeug 2,5 Jahre und ca. 120.000km unterm Hintern.

    Den Astra K 1.4 Turbo (D14XFL, BJ 2018) fahre ich seit 2020 und aktuell 98.000km

    Beide Autos hatten/haben also 125PS.


    Pluspunkte Astra:

    - größerer Kofferraum

    - Motor verbraucht bisweilen kein Öl. Der Seat hatte ab Werk einen Ölverbrauch von ca. 1L/14.000km

    - optisch wesentlich gefälligeres Cockpit/Armaturenbrett. Das Ding war beim Seat grottenhässlich (mein persönlicher Geschmack)


    Pluspunkte Seat:

    - wesentlich bessere Verarbeitung im Innenraum und gefühlt hochwertigere Materialien, Der Astra klappert mittlerweile im Innenraum bei unebener Fahrbahn wie die Spendenbüchse vom Zirkus.

    - besser abgestimmtes Fahrwerk

    - wesentlich gehobenere Ausstattung. Der Leon hat damals Brutto Liste 1.300€ mehr gekostet, als mein Astra. Für diese 1.300€ mehr gab es zusätzlich:

    - 18-Zoll Alufelgen

    - großes Glasschiebedach

    - 2-Zonen-Klimaautomatik

    - Ambientebeleuchtung in Türen und Fußraum

    - beleuchtetes Handschuhfach

    - Beleuchtete Sonnenblenden

    - Mittelarmlehene

    - Navi + Software inklusive

    - 2 USB-Buchsen und 1 SD-Kartenslot

    - Sportsitze mit Lendenwirbelverstellung und Teilleder

    - Abstandswarner, Spurhalteassistent, Regen- und Lichtsensor (via Frontkamera)

    - automatisch anklappbare Außenspiegel


    Warum habe ich mich dann 2020 für den Astra entschieden?

    - Es gab damals keine Leons als junge Gebrauchte in meinem Budget. Der Preis vom Astra war unschlagbar.

    - Ich traue dem D14XFL-Motor mehr als dem 1.4 TSI

    - ich bin kein Freund übermäßig regulierender Assistenzsysteme

    - ich habe den besten FOH der Welt direkt im Ort. Der Werkstatt vertraue ich zu 110%. Die nächste Seat-Werkstatt ist 25km entfernt (und mit der war ich damals nicht sonderlich zufrieden).

    - In meiner Brust schlägt nunmal ein Opel-Herz.

    Moin Community,


    in dem einen oder anderen Thread hab ich ja schon mal anklingen lassen, dass ich neben dem Astra K noch einen Vectra B und einen Ascona B im Fuhrpark habe. Ich hab mir gedacht, ich stelle euch diese beiden Autos einfach mal vor:


    1) Vectra B

    Vectra_001.jpg Vectra_002.jpg


    Hierbei handelt es sich um einen Vectra B 1.6 16V.

    Erstzulassung des Autos war am 25.04.1996. Dementsprechend ist der Wagen mittlerweile auch schon ein Oldtimer, was für mich irgendwie total seltsam ist...

    Der Wagen hat bisher kein H-Kennzeichen. Das soll beim nächsten TÜV 2027 erledigt werden. Bis dahin wartet noch einiges an Arbeit auf mich, denn die bisherigen knapp 170.000km haben trotz immer guter Pflege und Wartung doch technisch und optisch ihre Spuren hinterlassen.

    Warum bin ich so blöd, in einen runtergerockten B-Vectra Geld, Zeit und Herzblut zu investieren? Klar ist, dass ich das Geld, das ich in die Karre versenke, nie wieder sehen werde.

    Dennoch: Ich besitze dieses Auto jetzt knapp 16 Jahre und er hat mich bisher immer heil nach Hause gebracht. Über die Zeit gab es im Leben so einige Höhen und Tiefen und dieses Auto war mir (und meiner Frau) dabei stets ein treuer Begleiter. Den Wagen zu erhalten ist quasi mein Herzensprojekt.


    2) Ascona B

    Ascona_001.jpg Ascona_002.jpg


    Der Ascona ist mir 2014 "zugelaufen". Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen 1.6er BJ 1978 in Berlina-Ausstattung. KM-Stand aktuell 219.000 (belegbar). Der Wagen wurde vom Vorbesitzer mehr schlecht als recht auf 2.0S umgebaut.

    Direkt nach dem Kauf (Überführungsfahrt 420km auf eigener Achse) kotzte mir der Motor die Kolben vor die Stoßstange. Was in den nächsten Jahren folgte - je nachdem wie Zeit, Lust und Geld vorhanden waren - sind zwei Motorneuaufbauten, denn auch mir gelang der erste Motoraufbau nicht (Lernprojekt). Außerdem gabs diverse Karosserie- und Lackierarbeiten. Seit letztem Jahr hat der Ascona nun endlich wieder TÜV. Bisher hat er ca. 500km problemlos abgespult. Auch an diesem Auto ist mehr als genug zu tun.

    Etwas besonderes zur Historie: Ich habe den Vor-Vor-Besitzer des Autos ausfindig gemacht und stehe mit ihm im regen Kontakt. Er selbst hat den Wagen von 1990 bis 2013 besessen und geliebt. 1996 hat er den Ascona schon einmal komplett auf die Karosse gestrippt, restauriert und in Originalfarbe neu lackiert (Fotos und Videos liegen mir vor). Ihm ist es zu verdanken, dass dieses Auto heute noch "lebt". Ich habe sogar ein Foto von dem Auto aus 1994 auf dem Weg nach Venedig.

    aufm Land kannste dir das nicht erlauben

    das du deine Kundschaft übers Ohr haust...

    Jep, hier dito. Mein "Dorf-FOH" ist preislich auch echt top.

    Ein RDKS (Aftermaket) inkl. Wechsel hat mich 75€ gekostet. Das halte ich für angemessen.

    Dennoch bei je einem Satz Sommer- und Winterrädern, also 8 Rädern, sind's auch 600€...

    Also mein TÜVler hatte damit keinen Schmerz, und ich war wegen diverser Eintragungen des öfteren beim TÜV, und auch schon 2x zur HU seitdem ich den Blinker eingebaut hab. Laut meinem TÜVler muss er aus irgend nem Grund die Kennziffer 5 oder 6 draufhaben, und das Lauflicht muss in Fahrtrichtung verlaufen, da das als von der Fahrzeugmitte weg interpretiert wird. Die Einbaurichtung ist beim Astra K aber eh kein Problem, da man das aufgrund der Form des Blinkers nicht falsch machen kann......

    Dein TÜVer ist da (zum Glück für dich) höchstwahrscheinlich falsch informiert.

    Soweit mir bekannt, kommt die Anweisung "Lauflicht als Seitenblinker ist verboten" direkt vom KBA. Das E-Prüfzeichen spielt da weniger eine Rolle.

    Ok, dann bin ich mal gespannt wie es bei mir nächsten Winter mit neuen Reifen wird - wahrscheinlich auch Continental.

    Vielleicht fällt es mir dann auch so auf, dann würde ich dies entsprechend hier rückmelden :)

    Na da bin ich echt gespannt. Ich war mit den Blizzaks und bin mit den Contis echt zufrieden. Sind meiner Meinung nach beides gute Reifen. Und die 0,3-0,5l Mehrverbrauch bringen mich nicht um. Ich bin seit 22 Jahren - bis auf den einen "Ausrutscher" mit den Blizzaks - auf allen Autos im Winter bisher stets Contis gefahren.

    Dazu sei kurz erwähnt, dass ich meinen Spritverbrauch interessehalber beobachte, seitdem ich das Auto habe. Die Blizzaks hatte ich damals auch neu gekauft. Während der Alterung der Blizzaks in den letzten Jahren konnte ich keine Veränderung im Verbrauch feststellen. Jedoch eben den Unterschied zwischen Blizzak und TS870.

    Für die Spritspar-Füchse unter euch folgende eigene Beobachtung:


    Ich hab in der Reifengröße 205/55/R16 bisher im Winter den Bridgestone Blizzak LM005 rundum gefahren.

    Im Herbst 2025 habe ich auf der Vorderachse auf den Conti TS870 gewechselt.

    Seither habe ich bei gleicher Fahrweise und identischem Reifendruck ein Mehrverbrauch im Winter von 0,3 bis 0,5l/100km.