Nach meiner allerersten Fahrzeugpanne im Jahr 2005 habe ich mich für eine ADAC Mitgleidschaft entschieden und habe es bis heute nicht bereut.
Auto aus der Garage geholt, Handbremse angezogen, um das Tor zuzumachen. Danach wollte ich los fahren und die Bremse hinten links war fest. Selbst das Jackeln und die Hammerschläge auf die Bremstrommel haben sie nicht gelöst. Da musste der Abschlepper her.
2006 kam die MKL auf dem Rasthof, 300km von zu Hause entfernt. Zündspule Zylinder 2 defekt. Wieder den Abschlepper gebraucht.
2013 Mit dem Auto zum Einkauf. 1 Stunde später, nach Einschalten der Zündung, nichts passiert. Batterie hatte einen Zellenschluß, Abschlepper das dritte Mal.
2014 In der Stadt. Auto nimmt plötzlich kein Gas mehr an. Es war nur noch Schleichfahrt angesagt. Auf einen Parkplatz gefahren und den Pannenhelfer angerufen. Der macht die Haube auf und haut mit dem Hammer auf das AGR, Auto fuhr wieder ganz normal. Einen Tag später das AGR tauschen lassen. Dann war Ruhe.
2019 mit einem Automatikfahrzeug unterwegs gewesen. An der Ampel ruckt es auf einmal, dann kam die MKL. Auto nahm kein Gas mehr an, max. 30 km/h waren noch möglich. Pannenhelfer angerufen, der konnte den Fehlerspeicher nicht auslesen und hat auf einen Getriebeschaden getippt. Auto in die Werkstatt schleppen lassen. Diagnose: Hochdruckpumpe defekt.
2022 in der Dunkelheit. Ein paar Kilometer vor meiner Autobahnabfahrt knallt es, dann kam die Meldung (Druckverlust festgestellt). Reifen hinten rechts platt. Mal wieder den Abschlepper gerufen. Der Reifen war regelrecht aufgeschlitzt. Mein Reifenhändler vermutete, dass ich auf einen Ratschengurt gefahren bin, oder das Gegenstück mit der Klaue. In die Radhausschale war ein Loch gerissen worden.
Also bei mir hat sich der Jahresbeitrag schon lange gelohnt. Ich klopf mal wieder auf Holz.