Fahrverhalten beim K ST gegenüber dem J ST, speziell bei höherem Tempo

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • BILSTEIN B6 einbauen, dann liegt die Kiste wie ein Brett, auch bei Höchstgeschwindigkeit. Bekomme am Donnerstag meinen neuen ASTRA und warte bis BILSTEIN die Dämpfer fertig hat. Dann wird sofort gewechselt.

      Hatte sie im Vectra und zuletzt im Insignia. Selbst bei 220 km/h fährt man völlig entspannt, egal ob in schnellen Autobahnkurven oder an LKW vorbei. Die Sicherheitsreserven sind enorm und mit keinen Seriendämpfern vergleichbar. Komfort ist sehr gut!

      Damit ist jetzt keine Tieferlegung oder ein spezielles Sportfahrwerk gemeint! Die Serienfedern bleiben erhalten.

      Die Dämpfung ist bei den meisten Serienabstimmungen das Hauptproblem.

      Stoßdämpfer kann man nicht prüfen! Es gibt keine verlässlichen Prüfmethoden.

      ""
      ""

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gianty ()

    • Hm, auf welche Stammtischparolen stützt du dich mit deiner Aussage, dass die Stoßdämpfer nicht prüfbar wären oder betreibst du hier eine Werbung für Bilstein? Sorry, solchen Quatsch habe ich wirklich ganz selten gelesen.

      - Seit 6.2016 Astra K ST INNOVATION 1.6 CDTI mit serienmäßigen Quickheat - 136 Diesel-PS mit Automatik und in Azurblau -

    • Wenn es einen gäbe, wäre ein Stoßdämpfertest fester Bestandteil der HU. Es gab schon viele Versuche, Prüfstände zu entwickeln. Alle scheitern daran, dass zu viele andere Faktoren das Verhalten beeinflussen ( Reifenart und - Fabrikat, Luftdruck, Reifenbreite, Felge usw. ). Auch die unterschiedlichen Abstimmungen und Fabrikate, die fürs gleiche Auto verbaut werden, lassen keinen Bezugswert zu.

      Nur ein Vergleich "Neu" zu "Ist-Stand" ist möglich, wobei die Grenze zum "nicht mehr i.O." dann immer noch nicht exakt festgelegt werden kann.

      Stammtisch:
      Ich arbeite in der Entwicklung ( nein, nicht bei BILSTEIN ) und Du kannst mal ganz viel Geld verdienen wenn Du einen Prüfstand entwickelst, der belastbare und rein auf die Dämpfer beziehbare Ergebnisse liefert.

      Die existierenden Stoßdämpfertests werden Dir kein aussagefähiges Ergebnis liefern - oder? Höchstens völlig verschlissene lassen sich damit entlarven.

      Solltest Du anderer Meinung sein, akzeptiere ich das. Dann liefere mir bitte einen Nachweis. Würde mich brennend interessieren!

      Da Du offensichtlich vom Fach bist, kannst Du mir bitte erklären, wie die Standards aussehen: Die Viskosität des Dämpfungsöls ändert sich erheblich mit der Temperatur - d.h. im Sommer hast Du andere Ergebnisse auf dem TÜV- oder ADAC-Prüfstand wie im Winter.....wie berücksichtigst Du den Verschleiß/Spiel in den Domlagern sowie in den Aufhängungen? Welche Reifen und -drücke sowie Felgenpaarungen nimmst Du als Bezugsbasis? Neureifen oder angefahrene/an der Profilgrenze befindliche Reifen? Reifenaufbau ( Karkasse ) ist auch wichtig. Wie bewertest Du die unterschiedlichen Lieferanten, die OEM´s für ein und dasselbe Modell haben? Wie bewertest Du die unterschiedlichen Abstimmungen ab Werk ( je nach Motorisierung gibt es Unterschiede ) und wo setzt Du den Maßstab bzgl. Kompromiss z.B. im Komfort? Der eine Kunde findet das Fahrverhalten zu straff, der nächste findet es zu weich ( schwammig ).

      Wir können gerne richtig in die Tiefe gehen, damit Du nicht den Eindruck einer Stammtischdiskussion hast.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gianty ()

    • Mahlzeit.

      Tomstone, lass Dich nicht beirren. Habe meinen mit Sommerreifen übernommen und fahre jetzt natürlich die Winterschuhe. Das Fahrverhalten ist fast identisch, der größte Unterschied ist das lautere Laufgeräusch.

      Ich bin immer noch nicht weiter, habe mich aber zumindest etwas an das Fahrverhalten gewöhnt, bzw. kann es besser einschätzen.

      Habe diverse Mängel, die aber gar nicht so einfach zu beheben sind, da in den meisten Fällen meinem FOH die Hände gebunden sind. Ihm stehen einfach keine Updates zur Verfügung oder noch schlimmer, Fehler bzw. Problem "Nicht Bekannt!!!!!!!!!!!!!!!".

      Der K scheint zumindest ein arges "Temperatur-Problem" zu haben....

      Astra K Sports Tourer Innovation weiß, 1.6 CDTI 136PS, Matrix-LED, IntelliLink Navi 900, AGR beidseitig, abnehmbare AHK

    • Hallo Chorico,
      ich lasse mich nicht beirren. Mein Fahrwerk ist sch....!!
      Ich habe mich jetzt auch daran gewöhnt, aber es macht wirklich keinen Spaß schneller als 150 zu fahren. Die Schaukelei macht mich wahnsinnig. Und immer beide Hände am Lenkrad kann auf Dauer nicht sein. Es sollte doch mit einem Fahrzeug Baujahr 2016 möglich sein 200 zu fahren ohne schweißnasse Hände zu bekommen. (Lenkradheizung natürlich ausgeschaltet)
      Andere Probleme habe ich bis jetzt noch keine. Bis aufs Fahrverhalten bin ich sehr zufriefden mit dem neuen Astra.

      Ach ja - die Tipps mit anderen Stoßdämpfern oder Ähnlichem. Geht bei mir nicht da Firmenfahrzeug. Da versenke ich kein eigenes Geld.

      Sports Tourer, Edition 1.6 CDTi

    • Gianty schrieb:

      Wenn es einen gäbe, wäre ein Stoßdämpfertest fester Bestandteil der HU.
      Ja genau. Und wenn man die Abgase beim Diesel messen könnte wäre das auch Bestandteil der HU. :m0008:

      Natürlich kann man die Stoßdämpfer auf dem Prüfstand testen. Die Interpretation der Ergebnisse ist nur etwas speziell. Aber wenn ein Dämpfer defekt ist, kann man das eindeutig feststellen.

      Wenn bei der Sichtprüfung der HU ein Dämpfer etwas "schwitzt", geht es zu weitern Prüfung auf den Prüfstand. Und wenn der sagt, der Dämpfer ist schrott, dann gibt es auch keine Plakette.

      @Tomstone
      Du gefährdest also lieber dein Leben als ein paar Euro für so einen Test auszugeben? :thumbdown:

      Astra K Active 1.4T Automatik schwarz :thumbup:

    • Testen kann man alles. Nur die Auswertung der Ergebnisse ist schwierig. Erklär mir mal bitte genau den Prüfstand und die Bezugswerte.

      Welcher Prüfstand spuckt ein Ergebnis aus, das den Dämpfer als "verschlissen" erkennt und wer wertet dieses Ergebnis? Der TÜV Prüfer?

      Woher hast Du den Soll-Zustand bzw. Ausgangszustand?

    • Gianty schrieb:

      Welcher Prüfstand spuckt ein Ergebnis aus, das den Dämpfer als "verschlissen" erkennt und wer wertet dieses Ergebnis? Der TÜV Prüfer?
      Du willst von mir jetzt keinen Namen wissen oder? Und ja, der TÜV Prüfer wertet dieses Ergebnis.



      Gianty schrieb:

      Woher hast Du den Soll-Zustand bzw. Ausgangszustand?
      Wer braucht den Ausgangszustand? Es geht hier nur darum ob ein Dämpfer einen Wert hat bei dem die Karre verkehrsunsicher ist. Ob der Dämpfer neu 85% oder 75% erreicht ist doch egal, aber bei unter 50% stimmt etwas nicht.

      Also nach dem Motto: Was geht mich die Profiltiefe eines neuen Reifens an. Wenn 1,6mm unterschritten sind wird es kriminell.

      Astra K Active 1.4T Automatik schwarz :thumbup:

    • @Gianty
      Wenn das so´n Quatsch ist wäre es doch super wenn du uns an deinem Wissen teilhaben läßt.

      Hab dann auch noch einen Namen für dich, also vom Prüfstand.
      "LON-SA2D / FWT"

      Zitat aus Bedienungsanleitung:


      "Die Druckerausgabe erfolgt als bewertender Text in folgender Form:
      Š "Wirkung vermindert"
      Auswechsl. empf."
      Š "Stoßd. klemmt"
      Austausch zweckm."
      Š "Wirkung unzureich.
      Austausch zweckm."
      Š "Kein Befund"
      "

      google.de/url?sa=t&rct=j&q=&es…4AbGASrzc1qgnkhLA&cad=rja

      Astra K Active 1.4T Automatik schwarz :thumbup:

    • Das ist wie eine Auswertung bei Motorstörungen

      - Motor läuft gut
      - Motor läuft nicht so gut
      - Motor läuft nicht

      ....

      Sagt also nicht viel aus.

      Weiter oben habe ich schon grob beschrieben, welche Parameter und Einflüsse eine Rolle spielen. Es gab schon viele Versuche Prüfstände zu entwickeln, die eine verlässliche und belastbare Aussage ( keine grobe Tendenz ) ermöglichen. Schließlich ist eine gute Funktion der Dämpfer für ein sicheres Fahrverhalten extrem wichtig.

      Durch den schleichenden Funktionsverlust hat der Fahrer nicht unbedingt ein Gefühl dafür, wann die Dämpfer ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Von daher würde eine korrekte Überprüfung auch im Rahmen der HU sehr viel Sinn machen.

      Leider ist es technisch nicht möglich für alle Fahrzeuge, Einflüsse der unterschiedlichen Abstimmungen, Reifen- und Felgenkombinationen, Luftdrücke, Reifenaufbauten, Profile, Profiltiefen, Dämpferfabrikate ( es gibt für einen Fahrzeugtyp meistens mehr als ein Lieferant ) , Verschleiß in der Aufhängung, Temperatur während der Prüfung aufgrund der Einflüsse der Ölviskosität usw. einen verlässlichen Prüfaufbau und die anschließende Auswertung zu schaffen. Selbst wenn das alles zu definieren wäre, müsste ein Vergleich "Neuzustand" zu "aktuellem Zustand " gezogen werden.

      Bereits bei neuen Dämpfern gibt es eine große Spanne an Abweichungen. Daher zeigen aktuelle Prüfstände ( u.a. aufgrund der oben genannten Einflussgrößen ) bereits bei Neufahrzeugen Werte von 75% oder 85% an.

      Das ist nicht einmal als Tendenzaussage verlässlich. Klar, wenn ein Dämpfer schwitzt oder von außen erkennbar ölt, ist er verschlissen. Aber was ist mit den Grenzfällen, die bei normaler Überlandfahrt oder Stadtfahrt keine Gefahr darstellen, bei schnellen Autobahnfahrten oder notwendigen Notbremsungen aber keine Reserven mehr bieten?

      Das ist wie eine nicht mehr richtig funktionierende Bremse. Deren Funktion lässt sich aber definiert prüfen.

      Das sind jetzt nur Punkte die leicht an der Oberfläche dieses komplexen Themas kratzen.

      Lasst Euch bitte nicht durch die existierenden Prüfungen blenden. Das ist alles mit Vorsicht zu genießen. Und nicht alles was seit Jahren so gehandhabt wird ist korrekt.

      Kenne die Problematik in voller Tiefe und wäre für Lösungsvorschläge sehr dankbar. Dann würde ich dafür sofort Patente anmelden.

    • Ach ja, man kann anhand eines "Schwingungstests" schon erkennen, ob die Stoßdämpfer verschließen/defekt/ohne Füllung (Öl oder Gas) sind. Denn wenn die Schwingungen außerhalb der Toleranz ganz ausschlagen, deutet es darauf hin, dass die Stoßdämpfer vermutlich nicht mehr verkehrssicher sind. Wenn die Schwingungen innerhalb der Toleranz sind, ist alles gut. Die Stoßdämpfer haben unter anderem die Aufgabe, die Schwingungen auf der Fahrbahnunebenheit zu reduzieren und es stellt mit dem Feder als eine Verbindung zwischen der Radaufhängung und der Karosserie dar und es gibt bei vielen Fabrikaten, ich rede hier ganz bewußt nur von den PKWˋs, keine allzu große Unterschiede bei den Radaufhängungen. Wenn doch, dann würde es mich mal interessieren, welche Fabrikaten andere Radaufhängungen haben, die den Stoßdämpfertest eventuell beeinflussen könnten, wie z.B. dass die Messergebnisse verfälscht werden könnten. Wenn man solchen Test ausführen möchte, dann sollte man natürlich für gute Testbedingungen sorgen.

      Bevor es hier ein Geschrei gibt, weise ich nur darauf hin, dass es sich um eine eigene Meinung von mir handelt.

      - Seit 6.2016 Astra K ST INNOVATION 1.6 CDTI mit serienmäßigen Quickheat - 136 Diesel-PS mit Automatik und in Azurblau -

    • Es ist nicht "unter anderem" sondern ausschließlich die Aufgabe eines Dämpfers, Schwingungen zu "dämpfen". Daher heißen sie auch Schwingungsdämpfer. Auf konstruktive Unterschiede in den Aufhängungen ist niemand eingegangen. Keine Ahnung wo der Bezug jetzt plötzlich herkommt.

      Die erwähnte Füllung ( Öl oder Gas ) hat mit der Grundfunktionen rein gar nichts zu tun. Das Gas dient nur dazu die Kavitation einzudämmen. Durch Schaumbildung wird die Wirkung der Dämpfung beeinflusst.

      Die Feder hat mit der Dämpfung auch nichts zu tun.

      Wie ist denn die Toleranz definiert bzw. festgelegt? Ich meine jetzt nicht als Anzeige auf dem Prüfstand sondern was sich dahinter genau als Grundlage verbirgt.

      Du hast hier nicht deine Meinung sondern dein Verständnis der Technik/Funktion wiedergegeben.

      Ist völlig in Ordnung! Wir führen ja hier keinen Krieg sondern eine sachliche / fachliche Diskussion.