Der Astra ist wirklich ein angenehm zu fahrendes Auto mit und in dem ich mich wohlfühle. Aber Navi und Opel das geht irgendwie gar nicht. Meine Frau hat in ihren Zafira (5/12) auch ein Navi, was auch grottenschlecht schlecht ist. Aber das im K ist m.M. nach noch mal ne Steigerung. Schlechter geht's wohl kaum.
Hallo Andreas,
das Routing und die Features des Navis sind m.E. nicht gar so pauschal schlecht wie Du es für Dich feststellst.
Allerdings gibt es schlicht technische Unterschiede der Systeme die man sich von vornherein / bei Kauf etc. eigentlich klar machen kann/muß.
(Man kauft sich ja auch keinen Trabbi und wundert sich nachher dass der keine 200 km/h erreicht, sondern schaut vorher in den Prospekt und informiert sich ein bisschen):
Die bisherigen Opel Navis bekommen halt "nur" Informationen über die aktuellen Verkehrssituationen durch TMC und TMC PRO. Da gibt es nun mal wegen sehr begrenzter Bandbreite und in größeren zeitl. Intervallen verteilt nur die wichtigsten Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen.
Weitergehende oder gar flächendeckende Informationen oder gar Prognosen über Verkehrssituationen sind da gar nicht vorgesehen.
Echtzeit Verkehrsdaten wie sie z.B. bei einigen TomToms oder den Onlinediensten von zB. Google usw. vorhanden sind erlauben nat. eine viel differenziertere Berücksichtigung des Verkehrsgeschehens (auch wenn der HSV spielt
) - angeblich werden ja die nächsten Infotainmentsyst. bei Opel auch solche online Funktionalität haben (aber bestimmt nicht umsonst).
Genau so hat ein Online Dienst immer -kontinuierlich aktualisiert- das aktuellste Kartenmaterial, auch das durchschnittliche Saugnapfnavi kommt ja mittlerweile mit irgendwelchen Updatezyklen inklusive daher. Ein Festeinbau ohne online-Konnektivität hat da nat. keine Chance (da gibt es halt die zum Herausgabezeitpunkt schon ein bischen veralteten Sticks zum ErsatzteilApothekenpreis). Andere Hersteller, die ihre Geräte online angebunden haben verkaufen da Abos ... muss man sich dann auch leisten wollen.
Einen groben Überblick wwas die verschiedenen Systeme sind und können gibt dazu zB.: https://www.pcwelt.de/ratgeber…informationen-373385.html).
Gruß Uwe
Btw.: Generell haben Festeinbauten bei einer typ. mehrjährigen Nutzung eines Fahrzeugs auch immer das Problem, dass die verwendete Technik veraltet bzw. die techn. Entwicklung in eine ganz andere Richtung geht. Bestes Beispiel ist doch gerade Google. Da braucht es im Auto nur noch die Positionsinfo (GPS, Radsensorik, ggf. Kreisel) und eine Ein-/Ausgabemöglichkeit (Display/Tastatur/Lautsprecher/Micro) sowie Kommunikation zu einem Server auf dem der Rest passiert. Das Ganze Thema mit großem Computer im Auto, dezentralen Aktualiusierungen/Verteilungen von großen Datenmengen (Karteninfo) oder atuellster Verkehrssituation entfällt. Das ist nur noch an einer Stelle im Rechenzentrum zu lösen.