Beiträge von OpelInsi

    Vielleicht sollte man das AGR doch nicht ausschließen sondern im Gegenteil mit in die engere Wahl nehmen...



    ...denn bei zakdipps (#33) war es der Übeltäter.


    Bekommt man auch als Laie getauscht, zudem ist es relativ günstig und mit deinem Tester kannst du es resetten.


    Probehalber kannst du es damit ansteuern, das sollte dein Gerät ebenso können.

    Alternativ nach den nächsten Fahrten Soll- und Ist-Daten der Ventilstellung (sind in % angegeben) auslesen.

    Normalerweise ist es bei Start geschlossen, wenn es jedoch beim Abstellen (teilweise) geöffnet bleibt, weil es klemmt, kommt es beim nächstmaligen Start zu besagtem Phänomen.

    Schlechte Nachricht dabei: Wenn es hängt weil im Ansaugkrümmer, AGR-Kühler und dem Wellrohr Millimeterdick der Schlonz hängt, dann ist der Reinigungsaufwand immens und ein wahrlich richtiger Drecksjob.

    Was für ein Teil hast du?

    Dongle mit App oder sogar ein billiges chinesisches wie Launch, etc.?

    Falls Letzteres, dann könntest du auch einen obligatorischen Reset an AGR, Drosselklappe, usw. durchführen.

    Nicht dass es unbedingt etwas bringt, aber je mehr als Fehlerquelle ausgeschlossen werden kann, umso besser ist es.


    Lies auch Parameter wie Klimakompressor aus falls möglich, bzw. überprüfe ob dessen Elektromagnetkupplung aus- und einschaltet. Ist sie defekt und dauerhaft zu, dann kann das beim Start auch auf den Riementrieb durchschlagen.


    P.S. Weitere kleine Dinge die auch der Schrauberlaie durchführen kann:


    Tänzeltest des Öldeckels. Motor starten, Öldeckel lösen und auf dessen Sitz legen. Tänzelt er oder es zieht ihn dezent nach unten, so ist alles okay. Saugt es ihn regelrecht an oder bläst es ihn regelrecht weg, ist die Kurbelgehäuseentlüftung (KGE) vermutlich defekt (Riss in der Membran bzw. völlig verklebt/verdreckt). Beides kann zu schlechtem Startverhalten und Drehzahlschwankungen führen.


    Saugrohrsensor im Ansaugkrümmer sichten.

    Stecker ab und eine Schraube raus.

    Sensor auf Verschmutzung kontrollieren.

    Meist ist er total verrust, was zu falschen Werten führen kann. Reinigen oder bei Bedarf bzw. pauschal austauschen. Kostet nicht die Welt.

    Richtig, treten Schwankungen auf bzw. ist der Solldruck deutlich vom Nenndruck entfernt, dann passt etwas Richtung Hochdruckpumpe nicht.


    Injektoren verschleißen mit der Zeit, die Düsennadeln hängen kurzzeitig, der Düsensitz setzt sich zu oder wird undicht, was zu unruhigem Motorlauf führt. Anhand der Korrekturwerte oder auch einem Rücklaufmengentest sieht man, ob da was im Argen liegt. Korrekturwerte auslesen geht schnell, man braucht absolut keine Schrauberkenntnis, der Dongle kostet nicht viel und ein billiges Fehlerlesegerät kann man immer wieder mal gebrauchen.

    Falls in der Hinsicht etwas nicht stimmt, macht sich das jedoch auch mit einem fast permanenten leichten Vibrieren bemerkbar, auch im Innenraum und oftmals am Lenkrad, daher geht es m.E. eher in Richtung Kettenspanner, weil insbesondere 1,6er hier auffällig waren.



    Die Variante mit dem Loch ausschneiden mag für dich nicht infrage kommen, ganz unsinnig ist sie allerdings nicht. Würde ich als Selbstschrauber in Betracht ziehen, denn es gibt Deckel mit denen man es hernach sauber verschließen kann und mit einer Akku-Blechschere (z.B. von Parkside bei Lidl/Kaufland) ist es, akkurat gemacht, eine saubere Sache.


    Teile uns mal die Schlüsselnummer oder VIN mit, denn ich behaupte die Pumpe gibt es im Zubehör. Bzw. google mit den entsprechenden Daten selbst einmal.

    Die Werkstatt wollte sich vermutlich nur nicht darauf einlassen zwecks Gewährleistung, was verständlich ist, aber je nach Alter und Zustand eines Fahrzeugs ist eine solche Reparatur für den Besitzer nicht immer sehr zeitgerecht. So es die Pumpe allein nicht war, ist es für dich mit 1500€ nicht getan. Kommen dann noch DPF und "andere Kleinteile" hinzu, ist man dem wirtschaftlichen Totalschaden schnell näher als ursprünglich vermutet.

    Die wohl eleganteste weil evtl. billigste Lösung wäre proforma den Kraftstofffilter zu tauschen, sofern dieser nicht vor kurzem getauscht wurde und von zweifelsfreier Qualität ist.

    Im Zuge der regelmäßigen Wartung ist es ohnehin kein Fehler, und sollte der unrunde Lauf dadurch verschwinden, weißt du dass es aller Wahrscheinlichkeit nach die Förderpumpe ist, die im Sterben liegt.


    DPF ist wohl nicht mehr der Allerbeste bei der Laufleistung, scheidet m.E.n. jedoch aus, weil die Regenerationszyklen lang genug sind.

    AGR vermutlich auch, da der Fehler zu kurzzeitig auftritt.

    Eher schon würde ich in solchen Fällen Richtung Ventiltrieb suchen, also Steuerkette, Steuerkettenspanner, aber auch Riementrieb, Klimakompressorkupplung, usw.

    Quietscht, jault oder rasselt etwas beim Start (außer der Pumpe im Tank)?


    Die Pumpe kostet im Zubehör höchstens 250€, teils bekommt man sie für unter 100€.

    Das Billigste würde ich mir bei dem Schrauberaufwand nicht einbauen (lassen), 1500€ gesamt erscheinen mir allerdings etwas hoch, selbst wenn ob Rost noch ein paar Teile wie Schrauben, Halter, etc. hinzu kommen. Ich würde diese Arbeit ohnehin nicht beim Vertragshändler sondern in einer Freien machen lassen, da es keine solch spezifische Geschichte ist, für die es den FOH bedarf.


    Last but not least würde ich mir persönlich einen Dongle besorgen und eine App wie Car Scanner oder OPL aufs Handy laden und die Korrekturwerte der Injektoren auslesen sowie den Raildruck.


    Die Pumpe hat augenscheinlich nicht mehr das ewige Leben, das schlechte Startverhalten kann - aber muss nicht - die selbe Ursache haben, welchem man u.U. gesondert nachgehen muss.


    DPFs reinigen zu lassen ist generell durchweg kein Fehler, denn die angesammelte Asche darin führt über die Jahre zu Staudruck im System, killt langsam aber sicher Turbos, lässt Öl rascher altern, Ansaugwege schneller verschmutzen und setzt Bauteilen wie Sensoren, AGRs und Injektoren mächtig zu.

    Ich rate jedoch davon ab den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, daher sich erst um die offensichtlichen Baustellen zu kümmern. Erst wenn die Pumpe wieder Ruhe gibt und die Drehzahlschwankungen (hoffentlich) verschwunden sind, kann man solch teuren Baustellen angehen.

    Teile stets von wahrscheinlich zu unwahrscheinlich tauschen und von günstig zu teuer. Billig ist die Pumpe nicht, jedoch relativ wahrscheinlich defekt. DPF ist teuer, insbesondere ein neuer, daher erneuert/repariert man solch ein Teil möglichst als letztes. Und schon gar nicht, sofern er noch keine spürbaren Probleme bereitet bzw. nicht final kaputt ist.

    Welche Posten beinhaltet der KV denn?


    Nix Garantie, dann taugt die Klitsche nichts, sondern ist eine der vielen Teiletauschbuden, bei der man als Kunde nur arm werden kann.


    Ohne zweifelsfreie Diagnose kein KV und ohne KV kein Reparaturauftrag.

    Es sei denn auf diesem steht haarklein "Fehler P20EE und P2BAD beseitigen".


    Der DPF ist aller Wahrscheinlichkeit nach defekt und muss getauscht werden.

    Zudem AdBlue-Düse und NOX-Sensoren zumindest gesichtet, geprüft und gereinigt werden, und, sofern sie unwiederbringlich geschädigt sind, ausgetauscht.

    In einer Vertragswerkstatt ist das mit 3000€ eigentlich nicht zu machen sofern Originalteile verwendet werden.

    Die Zubehörsonden scheinen nicht selten schneller anfällig zu sein als die Originalteile und sind besweilen auch oft minderwertigerer Qualität, sie sind jedoch meist auch nur Opfer eines defekten DPF.

    Spielt man nur an den Symptomen herum anstatt die Ursache zu bekämpfen, dann trifft den Sondenhersteller auch nur bedingt eine Schuld.


    Fehler an den Sonden rühren fast immer von einem durchlässigen DPF her, der mit viel Asche und Ruß beladen zu viel Staudruck erzeugt und sich deshalb das Abgas am zugesetzten Keramikinlet vorbei seinen Weg sucht, also zwischen Metallgehäuse und Dämmwolle vorbeizischt.


    Ruß hat im Abgasstrang hinterhalb des DPF nichts zu suchen, darauf sind weder das AdBlue-System samt SCR-Kat noch die NOX-Sensoren ausgelegt.


    Sofern alles passt, stinkt es nicht klassisch stumpf nach Dieselruß, sondern eher süßlich-scharf mit Ammoniaknote.


    Wenn Michdo bereits im Motorraum Dieselgeruch feststellt (im Sinne von verbranntem gasförmigen Diesel, nicht frischem flüssigen), dann passt schon etwas nicht.

    Turbo defekt, Ladeluftstrecke undicht, Schelle/Dichtung kaputt, Flexrohr gerissen, etc. kommen hier zwar auch infrage, solange der DPF jedoch funktioniert wie er soll, kommt meist auch kein NOX-Sensoren-Fehler.


    Ist das Endrohr schwarz, braucht man die Sensoren zunächst erst gar nicht zu tauschen, denn die Ursache liegt viel tiefer bzw. davor.

    Egal ob nun aus dem Zubehör oder Original, es ist rausgeschmissenes Geld, denn sie gehen wieder kaputt wenn der DPF Ruß durchlässt weil er im Sterben liegt oder bereits defekt ist.

    Definitive Gewissheit bringt nur eine AU.

    Ist die Partikelzahl deutlich erhöht und sie geht in die Zigtausende oder sprengt sogar die Million, hat man die Sensoren im dümmsten Fall völlig sinnlos erneuert.

    Ist zwar eher selten, aber Getriebeausgangslager gehen leider immer wieder mal kaputt.

    Frühzeitig bemerkt kann man das Getriebe noch günstig wieder instandsetzen (lassen), meist ist jedoch mehr defekt als nur die Lager und der Tausch gegen ein gutes, intaktes Gebrauchtgetriebe mit weniger km die bessere weil billigere und weniger aufwändige Lösung. Bei neuwertigen Fahrzeugen natürlich eher Neuteile, das ist bei einem Astra K jedoch rasch totaler Overkill.

    Vorteil in diesem Fall ist, schonend weitergefahren bleibt der Astra mobil bis sich ein entsprechendes Austauschteil findet.