Motorschaden 3-Zylindermotor 1.2 mit 131 PS

  • Bei max. 10.000 km p.a. und mit 2 Kindern, also garantiert viel Kurzstreckengegurke, ist das kein geeigneter Antrieb.

    Sofern nichts gegen ein BEV spricht würde ich mir eines holen, oder alternativ einen älteren 1,6er Renault Megane (Scenic), o.ä., denn im Gegensatz zu den unsäglichen Bio-Triebwerken bekommt man diese Art Motoren fast nicht kaputt.

  • Bei max. 10.000 km p.a. und mit 2 Kindern, also garantiert viel Kurzstreckengegurke, ist das kein geeigneter Antrieb.

    Sofern nichts gegen ein BEV spricht würde ich mir eines holen, oder alternativ einen älteren 1,6er Renault Megane (Scenic), o.ä., denn im Gegensatz zu den unsäglichen Bio-Triebwerken bekommt man diese Art Motoren fast nicht kaputt.

    Tatsächlich wenig Kurzstrecke. Am Tag 60km und im Jahr ca 20.000. haben das Auto vor 2 Jahren mit 18.000 km gekauft und jetzt 60.000 drauf

  • Es gibt leider keine Kulanz mehr und selbst Leistungen aus der Flexcare wurden abgelehnt.

    Der Preis für dem Motortausch incl Turboumbau nach Vorgabe ist bei mir in der Umgebung so üblich mit der Hürte der Verfügbarkeit.

    Der Händler sollte Prüfen, ob es irgendeine Direktregelung gibt.

    Astra K Elegance 1,2 Facelift

    Navipro, Bose, Leder, Matrix, Tech-Paket, ThermaTec, Rückfahrkamera

  • Tatsächlich wenig Kurzstrecke. Am Tag 60km und im Jahr ca 20.000. haben das Auto vor 2 Jahren mit 18.000 km gekauft und jetzt 60.000 drauf

    Dann ist der Schaden äußerst ärgerlich und ungewöhnlich, es sei denn der Vorbesitzer hat es beim Service ordentlich vergeigt.

    Was sagt das Serviceheft?

  • 80.000km, noch keinen Motorschaden ABER auf der letzen autobahn fahrt 2x Reduzierte Motorleistung fehler war P0299. ich hab gelesen das kann wegen dem bekannten problem mit dem axiallagern sein?


    Ich hab derzeit einen Astra L, mein onkel den K mit 80.000km wir sind kurz davor autos zu tauschen. Der L war beim TÜV und beim Check er ist exzellent. Der K hat auch erst vor einem jahr neuen tüv bekommen, Ich hab aber halt nur Angst vor dem Motorrschaden, sollte ich davor mit dem nochmal in eine Werkstatt und das spiel checken lassen? Das auto selber ist eh schon ein wirtschaftlicher Totalschaden von aussen. man kann ihn noch so lange fahren bis der motor kaputt geht. Wenn das halt direkt passiert ja steh ich halt blöd da.



    Edit: ich in einem anderen Forum gelesen das die Lagerschalen verstärkt und verbessert wurden das nur die Anfangs Motoren von den Schäden betroffen sind? Kann das jemand bestätigen? Unsere ist EZ 03/2022 also einer der letzen Astra Ks.

    Einmal editiert, zuletzt von Luca_Weixler ()

  • P0299 wird meist ausgelöst durch starke Beschleunigung (hohe Last) bei niedriger Drehzahl (< 1700 min-1), besonders, wenn das Wastegate-Gestänge vom Turbolader ausgeschlagen ist. Mein Astra K hatte beim Vertragshändler ein neues „Bypass Magnetventil“ (Teile-Nr.: 55599948) bekommen, danach und seit dem Fahren mit höherer Motordrehzahl (> 1900 min-1) kam der Fehler nicht mehr wieder.


    Das Kurbelwellen-Axialspiel betrifft – möchte ich sagen – jeden einzelnen 1,2 Ltr. 3-Zylinder Ottomotor (LIH) sowie die Mehrheit an 1,5 Ltr. 3-Zylinder Dieselmotoren (LXD), welche mit einem Handschaltgetriebe (M24, M32) bestückt sind.


    Das Kurbelwellenhauptlager hat zwei Lagerschalen: die obere ist ein Passlager, heißt ein Radial- und Axiallager in einem, wobei die Axialanlaufscheiben nur einen Halbkreis bilden. Und das untere Radialgleitlager ohne Axialanlaufscheiben. Die Kräfte, die die obere Kurbelwellenlagerschale beim Treten der Kupplung aufnimmt sind deutlich zu groß. Diese Motoren wurden von GM nur für Automatikgetriebe entwickelt – behaupte ich.

    Das Axialspiel der Kurbelwelle prüfen zu lassen sollte bald passieren, sonst kann das echt böse enden. Bei meinem Motor (F12SHR) zum Beispiel ist die Axialanlaufscheibe weggebrochen und hat auf dem Weg nach unten den Ölpumpenantriebsriemen durchtrennt.

    – Astra K Elegance FL, 5-Türer, 2019, 1.2l DI-Turbo, 107 kW, F12SHR (LIH) –

    Seit dem 10.10.2023 in meinem Besitz.

    Gekauft mit 33.000 km Laufleistung. Aktuell: 64.500 km (08/2026)


  • Danke.


    Also ja mir wurde oft berichtet das es passiert ist anfangs beim berghoch fahren im hohen Gang und Vollgas, und mir selber ist es passiert auf der Autobahn gerade aus Drehzahl 2-3 Umdrehungen und Vollgas. Bin abgefahren Motor aus wieder an, bei der Auffahrt nichtmal Vollgas und es ist direkt wieder gekommen. Kann es trotzdem das Magnetventil sein?


    Und danke weis ich jetzt auch das es jeden betrifft, kann es den helfen wenn man die Lager vorzeitig tauscht bevor es zu einem Motor Schaden kommt? Gibt es da verbesserte lagerschalen? Zahnriemen muss eh auch noch neu da Ölwechsel immer um die 4-5 Tausend km überzogen wurden.

  • Danke.


    Also ja mir wurde oft berichtet das es passiert ist anfangs beim berghoch fahren im hohen Gang und Vollgas, und mir selber ist es passiert auf der Autobahn gerade aus Drehzahl 2-3 Umdrehungen und Vollgas. Bin abgefahren Motor aus wieder an, bei der Auffahrt nichtmal Vollgas und es ist direkt wieder gekommen. Kann es trotzdem das Magnetventil sein?


    Und danke weis ich jetzt auch das es jeden betrifft, kann es den helfen wenn man die Lager vorzeitig tauscht bevor es zu einem Motor Schaden kommt? Gibt es da verbesserte lagerschalen? Zahnriemen muss eh auch noch neu da Ölwechsel immer um die 4-5 Tausend km überzogen wurden.

    Das Magnetventil könnte man dann ersetzen, ja.

    Das Lager auszutauschen bedeutet leider folgendes:

    Fahrschemel (Achse) raus. Motor und Getriebe nach unten ausbauen.

    Motor komplett abrüsten (alle Anbauteile und Kabelbaum, sowie Leitungen und Schläuche ab).

    Ölwanne und untere Kurbelgehäuseteil mit Schottwand demontieren.

    In der Regel Zylinderkopf ebenfalls vom Kurbelgehäuse demontieren: Beim Ausbau des Hauptlagers der Kurbelwelle, würden die Kolben, im schlimmsten Fall, auf die Ventile fallen, wenn der Motor auf den Kopf gedreht ist.

    Neues Kurbelwellenlager einmessen. Axial- und Radialspiele mit Fühlerlehre, Messschieber, Messuhr, Plastic Gauge prüfen.

    Dann muss man beim Zusammensetzen darauf achten, dass möglichst alle Dichtungen, die demontiert oder entfernt wurden ersetzt werden müssen.

    Aber: all das würde vor einen gravierenden Motorschaden schützen. Dann sollte lediglich der Kupplungspedal-Potentiometer über einen Wechselschalter mit einem „Fake-Poti“ zum Starten (Anlassen) überbrückt werden, dass beim Motorstart niemals das Kupplungspedal getreten werden muss und das neue Axiallager nicht mehr in Misch- und Trockenreibung belastet wird.

    – Astra K Elegance FL, 5-Türer, 2019, 1.2l DI-Turbo, 107 kW, F12SHR (LIH) –

    Seit dem 10.10.2023 in meinem Besitz.

    Gekauft mit 33.000 km Laufleistung. Aktuell: 64.500 km (08/2026)


  • Ja also finanziell wird das ein großes Thema, wobei das kann ich bei einem Kollegen machen wo ich mit helfe dann ist die Arbeit nicht so teuer. Das Auto selber wäre es nichtmehr wert, habe halt aber vor das Auto noch 2 Jahre zu fahren was ungefähr 60.000km wären. Danke für die ausführlichen Infos. Ich lass das Axialspiel mal checken und dann seh ich weiter. Danke